Aussischaun & Hinhean

Aussischaun & Hinhean ist angesagt. buntes burgenland versorgt Sie regelmäßig mit Infos, was zur Zeit auf den Trockenrasen passiert. Welche Blumen sind zu bestaunen? Welche Falter sind gerade geschlüpft? Welcher Vogel ist denn im Moment gerade besonders auffällig? Lassen Sie sich auf spannende Beobachtungen auf den Trockenrasen vor Ihrer Haustür ein! Und senden sie uns Fotos und Mitteilungen zu Ihren Beobachtungen!



18. April 2018

Birdwatching auf der Zurndorfer Hutweide

Der erste Eindruck von der wunderbar extensiv beweideten Hutweide: Ein Feldhasen-Paradies! Die Hutweide erstrahlt in gelb und weiß – geprägt von Sandfingerkraut, vielen kleinen Einjährigen und blühender Schlehe. An Wegen und offenen Bodenstellen schlüpfen unzählige Sandbienen in ihre Häufchen. Zitronen-, Aurora- und Distelfalter sind da. Und die Hutweide ist ein Vogelparadies! In kürzester Zeit hören oder sehen wir Goldammer, Fitis, Dorngrasmücke, Rebhuhn, Rotmilan und viele andere.

 


18. April 2018

Am Jungerberg bei Jois

Die Zwergschwertlilie in Vollblüte ist ein wahrer Augenschmaus!! Sie ragt, gemeinsam mit Traubenhyazinthe und bereits verblühten Küchenschellen aus einem dichten weißen Teppich des Österreichischen Wermuts heraus. Darüber fliegen Falter – Schwalbenschwanz ebenso wie zahlreiche „Miniaturausgaben“ des Kleinen Perlmuttfalters, weiters Grünaderweißling und Kleiner Fuchs. Zwei Nachtigallen flöten heftig um ihr Revier. Und der Ausblick auf die blühenden Kirschbäume des Leithagebirges ist grandios!

 


17. April 2018

Frühling am Friedhofsberg!

Der Trockenrasen rund um die mittelalterliche Burgruine erstrahlt im Frühlingsgelb von Sandfingerkraut, Schlüsselblumen und Heideginster, darüber blühen einige Kirschbäume. Wo der Boden ganz flachgründig ist, sieht man auf dem sauren Boden über Semmeringquarzit (wie uns die Infotafel lehrt) prächtige Exemplare des Donarsbarts. Inner- und unterhalb der Lindenallee tummeln sich zwischen Bäumen und frischen Blüten Feuerwanzen und Schmetterlinge. Das Gesamt-Ensemble: der perfekte Abenteuerspielplatz!

 


17. April 2018

Die Puszta blüht!

An diesem sonnigen Frühlingstag bietet die Siegendorfer Puszta alles, was das Herz begehrt: Eine Blütenpracht vom raren rosa Steinröserl über Adonisröschen bis zu den ersten purpurnen Königskerzen. Unzählige Smaragdeidechsen huschen über den Boden, und die Schlingnatter räkelt sich in der Sonne. Achtung – sie beißt (ganz zart...)! Aurorafalter, Holzbienen und Sandbienen sind auch schon da, und Goldammer und Dorngrasmücke trällern aus dem Gebüsch. Auch bei der Rochuskapelle ist Frühling: Schwalbenschwänze üben sich beim „Hilltopping“ und die Nachtigall singt dazu. Naturerlebnisse zum Niederknien!

 


31. Mai 2017

Frühsommer am Wudiriegel

Das intensiv-rosa der Pechnelken ist verschwunden, dafür leuchten die zahlreichen Karthäusernelken um die Wette! Die ersten Sommerblüher sind auch da, wie Natternkopf oder Schopf-Traubenhyazinthe. Die Insektendichte ist beeindruckend: Noch immer fliegen viele Trauerspinner, wir finden etliche Raupen des Wolfsmilch-Ringelspinners. Manche der unendlich vielen Heuschrecken-Larven haben schon stattliche Größen erreicht. Der Warzenbeißer ist schon fast ausgewachsen!

 


30. Mai 2017

Weiter zum Rohrbacher Kogel

Wieder 3 Wochen später – und wir sind mitten im Frühsommer! Herrlich gelb leuchtet die Bunte Schwertlilie aus den Wiesen, und in den Säumen wächst dicht der Diptam. Dichte grüne Matten von Skabiosen-Flockenblumen warten auf das Aufblühen. Aus den Sträuchern der warmen Abhänge – der Liguster blüht auch schon - singt die Goldammer, und Bienenfresser ziehen über den Himmel. Von den Wiesenvögelchen finden wir gleich drei – neben dem Kleinen auch das Rotbraune und das Weißbindige.

 


22. Mai 2017

Wieder in Purbach und Oslip

10 Tage später – und es sieht schon wieder ganz anders aus! Viele verschiedene bunte Blühaspekte wechseln sich ab – von gelben Bart-Wachtelweizen-Fluren zu weißen Milchstern-Teppichen, durchzogen mit Glockenblumen und anderen Farbtupfern. Die Gräser sind in voller Blüte, darunter die charakteristische Halbtrockenrasen-Art, die Aufrechte Trespe. Bunt und spektakulär sind auch die Schmetterlinge: Feuerfalter, grüner Zipfelfalter, Argus-Bläuling, und 2 ganz seltene Arten: Wegerich- und Roter Scheckenfalter. Kuckuck, Nachtigall und Wiedehopf singen nach wie vor ganz eifrig. Augen- und Ohrenschmaus! In Purbach werden die Rinder wohl auch bald kommen, der Unterstand ist schon da. Wir sind bereits neugierig!

 


12. Mai 2017

Ein ganz besonderer Trockenrasen

Was unterscheidet Rechnitz von den anderen drei Standorten? – Richtig, der Untergrund! Hier sind wir nicht auf Kalk, sondern über silikatischem Untergrund – und die Vegetation sieht dementsprechend anders aus! Besonders ins Auge fallen heute die ausgedehnten leuchtend-orangen Matten des Kleinen-Sauerampfers. Dazwischen breitet sich farbenfroh die Pechnelke aus. Im wolkenverhangenen Abendlicht leuchten weiße Flechtenfluren mit Blumen um die Wette und der Kuckuck und die Mönchsgrasmücke beginnen schon ihren Abendgesang. Und wir sind seeehr nass;-)

 


12. Mai 2017

Frühling am Rohrbacher Kogel

Vor drei Wochen lagen hier noch dichte Schneepakete – aber schön langsam erwacht der Trockenrasen zu neuem Leben! Teilweise ist die Vegetation zwei Wochen hinter dem Rosenberg, aber wir finden schon ganz vereinzelt blühenden Diptam, und vielversprechend recken sich Spinnen-Ragwurz, Helm-Knabenkraut und Waldsteppen-Windröschen der Sonne entgegen... Hoppala – der Sonne? Nein, wir werden vom Regen vertrieben!! Beim nächsten Mal gibts dann mehr Fotos!

 


12. Mai 2017

Neues vom Rosenberg in Purbach

Drei Wochen später – der Rosenberg blüht in allen Farben! Unter den vielen Blumen sind so manche pannonische Arten, die man sonst nur noch sehr selten sieht: Spinnenragwurz und andere Orchideen, Österreichischer Lein, Österr. Salbei, Schmalköpfiger Mohn, Pannonischer Milchstern und viele andere. Im Hintergrund flötet die Nachtigall, der Wiedehopf lockt mit seinem hup-hup-hup Weibchen an, über uns ziehen die Bienenfresser, und etwas tiefer fliegen die Segelfalter. Ein Traum-Tag!

 


12. Mai 2017

Osliper Silberberg im Mai

Der Ausblick vom Silberberg ist gewaltig: ein 360°-Rundumblick lässt den Blick vom Leithagebirge über den Schneeberg bis zum Neusiedlersee schweifen! Auf den Felsen unter Fuß blühen kurzlebige Trockenkünstler um die Wette: Steinkraut, Borsten-Miere, Steppen-Wolfsmilch... und der Donarsbart mit seinen fleischigen Blättern wächst sich richtig in den Stein hinein. Auch hier ist die Luft vom Vogelgesang erfüllt: zu Wiedehopf, Nachtigall, Bienenfresser und Goldammer gesellen sich hier noch die Grauammer und die Wachtel! Ein Ohrenschmaus!

 


21. April 2017

Rosenberg in Purbach

Die Wiederaufnahme der Beweidung mit Rindern hat dem Rosenberg gut getan: Überall sprießen bunte Blumen aus dem Boden, viele verschiedene, ein Fleckerlteppich in blau (Traubenhyazinthe), gelb (Zypressen-Wolfsmilch) und weiß (Acker-Steinsame), dazwischen Orchideen (Kleines Knabenkraut), Trauer-Nachtviole und die ersten Vorboten von Karthäusernelke und Wiesen-Salbei. Herr Krenn erzählt uns, wie´s früher war. Wir freuen uns schon auf´s nächste Mal!

 


21. April 2017

Silberberg in Oslip

Um diese Jahreszeit erschließt sich der Charme des Silberbergs erst auf den zweiten Blick: schon zu lange war hier kein Weidetier und keine Mähmaschine unterwegs, Gräser und Sträucher haben sich ausgebreitet. Doch rund um den Gipfel entdeckt das erfreute Auge bunte Blumen, und eine Rohrweihe zieht ihre Kreise über uns!

 


21. April 2017

Rohrbacher Kogel

Wer hätte gedacht, dass man Ende April am Rohrbacher Kogel stellenweise Waden-tief im Schnee versinkt? Die jungen Häschen haben´s da etwas leichter! Tausende Samenstände der Küchenschelle erinnern an die Frühlingsblüte, während unzählige Blätter der Bunt-Schwertlilie schon den Frühsommer ahnen lassen! Die vielen Frühlingsblüher, wie Kugelblume, Salomonssiegel, und besonders die „gelben“, d.h. Geißklee, Wolfsmilch, Berberitze, usw. lassen sich auch nicht mehr aufhalten, und ein paar Zitronenfalter gaukeln dazwischen umher!

 


21. April 2017

Am Galgenberg in Rechnitz

Nach dem schrecklichen Schneesturm scheint endlich wieder die Sonne! Die Frühlingsblumen, insbesondere die knallgelbe „Bodendecker“ Geißklee und Heideginster haben die letzten Schneereste am „Wudiriegel“ (vulgo Galgenberg) schon fast verdrängt. Ein besonderes Spektakel bietet das Massenvorkommen des Trauerspinners! Unzählige Männchen flattern nah über der Bodenoberfläche auf der Suche nach den dicken, flugunfähigen, nicht sehr „schmetterlingszarten“ Weibchen! Diese warten geduldig auf den Grashalmen... Und die ersten Feldgrillen sorgen für die richtige Geräuschkulisse!