Aktuelles

Hier finden Sie alle Neuigkeiten, Veranstaltungen und Aktivitäten zum Projekt buntes burgenland - NATURJUWELE SCHÜTZEN.



15. Oktober 2021

Stoob: Abschlussfest der Vielfalt-Ralley am Biri!

Der geplante große öffentliche Event wurde es aufgrund Corona nicht – aber auch beim „kleinen“ Abschlussfest in der Schule hatten die mittlerweile großen Schüler*innen der 2. und 3. Klassen Spaß!

Die Zweitklässler machten eifrig mit beim „Arten-Raten“ („Hat die Feldgrille ein Skelett?“) und waren sehr amüsiert über die Fotos von den gemeinsamen Ausflügen. Die Drittklässler berichteten ihrer neuen Lehrerin über ihre Erlebnisse und lüfteten einige Geheimnisse („Wie habt Ihr denn den Schmetterling in die Becherlupe bekommen?“).

Die Schüler*innen präsentierten ihre coolen Triaramas von den Biri-Schmetterlingen und Vögeln und freuten sich über den druckfrischen Folder (und besonders ihre Fotos darin!). Projektleiterin Julia nahm sehr erfreut den leckeren Biri-Saft entgegen, auch im Namen ihrer Mitbetreuer Helmut und Johanna. Bürgermeister Stutzenstein wird den Gemeindefolder als Beilage zum „Plutzer“ an alle Haushalte in Stoob verteilen.

Hier findet Ihr die Presseaussendung zum Projektabschluss und hier ist der Folder.

 


8. Oktober 2021

Abschlussfest in Forchtenstein: Übergabe der Folder!

Was habt Ihr gelernt bei der Insektenwerkstatt? „Dass Wildbienen Blütenstaub in die Löcher stecken!“ „Dass aus Raupen Schmetterlinge werden!“ „Dass die Streuobstwiesen ein Zuhause für die Zwergohreule sind!“ Diese und viele weitere Erkenntnisse präsentierten die Schülerinnen und Schüler der 4a und 4b der Volksschule in gegenseitigen Interviews beim Abschlussfest der Insektenwerkstatt, im Rahmen des Herbstfestes des Elternvereins.

Direktorin Silke Teuschl sowie die Pädagoginnen Vicky Hallett und Sonja Pahlevanan, die gemeinsam viel Arbeit in die Vorbereitungen steckten, und sogar noch Zeit für eine Bilderausstellung von Highlights aus dem Projekt hatten, waren sichtlich stolz auf ihre Kinder!

Die Kinder freuten sich über die Folder. „Wir würden gerne wieder an so einem Projekt teilnehmen!“

Mehr Details zum Abschlussfest finden Sie hier in der Presseaussendung. Den Folder sehen Sie hier.

 


21. September 2021

1. Vielfaltralley in Bernstein!

Bei unserem ersten Schultermin am 21. September trafen die vierte Klasse der VS, sowie erste und zweite Klasse der NMS Bernstein zur Erkundungstour aufeinander. Trotz frischen 8 Grad morgens gingen wir auf die Suche nach Insekten, Spinnen und den verschiedenen Pflanzenarten und wurden auch bald mit Sonnenschein belohnt. Nach einem kurzen Tierquiz wurden auf einer Böschung mit verbundenen Augen blühende Wiesenkräuter ertastet und bestimmt. „Das ist Schafgarbe – da macht die Mama Tee draus“ (Larissa, 4.Kl.)

Auch ein Eichhörnchen wurde von nah beobachtet. Anschließend mussten sich die Kinder in solche versetzen. Das Verstecken und Suchen von Walnüssen unter Beobachtung der diebischen Eichelhäher stellten sich als echte Herausforderung dar. Besonders beeindruckt hat Christian: in Blitzesschnelle hatte er alle seine Walnüsse gefunden. Außerdem wurde Material für einen Eichhörnchen-Kobel gesucht und dabei Heckenpflanzen und ihre Früchte kennengelernt.

„Was, Rosen machen die Hagebutten?“, „Autsch, die Brombeere ist sogar auf dem Blatt dornig!“

Highlights waren die kugelrunde Vierpunkt-Kreuzspinne und die riesige Wespenspinne. Letztere wurde sogar von vielen mutigen Kindern auf die Hand genommen und gespannt beobachtet. Sogar Anastasia und Lea – „Ach du meine Güte!“ (Lea, 1.Kl.) – hatten auf einmal keine Angst mehr vor der Riesenspinne und ließen sie auf ihren Händen spazieren.

Und schon waren die zwei Stunden auch wieder vorüber. Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen im April!

Die Vielfaltralley nimmt auch Teil an den österreichweiten Aktionstagen der Nachhaltigkeit (18.9.-8.10.2021) – siehe hier!

 


10. September 2021

Zillingtal: Naturjuwele beim Rückhaltebecken

Die Ankündigung für den Spätsommerspaziergang lautete „Von bunten Disteln, Heuschrecken und Schmetterlingen“ (siehe Einladung hier). Und die genannten Schönheiten machten sich alle Ehre! Die gut gelaunten Teilnehmer*innen nahmen den „Entdeckungsauftrag“ von Exkursionsleiterin Julia Kelemen-Finan ernst – und fanden gleich sechs verschiedenen Distelarten: die hier im Rückhaltebecken ganze charakteristische Graudistel, eine mittlerweile selten gewordene Feuchtwiesenart; weiters Ackerkratz-, Weg-, Wollkopf-, Gold- und Gänse-Distel. Und dann mit Karde und Spitzklette gleich noch zwei weitere „kratzige“ Stauden!

Der Naturraum beim Rückhaltebecken bietet auch sonst allerhand: Froschlöffel, Heidelibellen und Mosaikjungfern beim Auslaufteich, Schmetterlinge am blütenreichen Damm, und – ganz besonders erfreulich: hervorragend schmeckende Äpfel, Birnen und Zwetschken, als Streuobst über das ganze Gebiet verstreut und zur freien Entnahme! Darauf ist Bürgermeister Johann Fellinger, der zur Exkursion einlud, besonders stolz!

Ein kleiner Wermutstropfen sind die ersten aufkommenden Exemplare von Ragweed (Ambrosia) am Ackerrand neben dem Rückhaltebecken, über die der Ragweed-Beauftragte der Gemeinde, Ing. Werner Schimatovich, die Exkursionsteilnehmer nebenbei informierte.

Aber die gute Laune, auch angesichts des herrlichen Spätsommerwetters, blieb bis zum Ende ungetrübt, als sich die Teilnehmenden auch noch über andere Naturjuwele abseits des Rückhaltebeckens austauschten: von Eulen in der Lindenallee bei der Kirche bis zu den noch recht aktiven Gottesanbeterinnen in den Wiesen und Brachen im Ortsgebiet…

 


19. Juni 2021

Vielfalttag in Mühlgraben!

31°C im Schatten und trotzdem: große Begeisterung bei den Teilnehmer*innen am Vielfalttag rund um den Ökoteich! Beim „Schwalbenspaziergang“ präsentierte Willi Halb seinen Bauernhof mit den unzähligen Rauchschwalbennester, wo die Schwalbeneltern emsig umherflogen, um viele hungrigen Mäuler zu stopfen! Stolz zeigte er uns auch das von den Schüler*innen der Volksschule selbstgebastelte Mehlschwalbennest, das sie ihm schenkten: Hier hat es den perfekten Platz! Auch aus den Mehlschwalbennestern am Schulhaus piepten viel Junge – aber der Doiberbach mit ausreichend Futter – und Lehm - ist ja gleich gegenüber. Am Ökoteich und in den umliegenden Wiesen stöberten wir auch so manches auf: Königslibelle, Schwarzer Trauerfalter und sogar die seltene Sumpfgrille – um nur einige wenige zu nennen! Engagierte Menschen vor Ort kümmern sich seit Jahren um ihre Naturjuwele! Entsprechend stolz sind Bürgermeister Fabio Halb, Altbürgermeister und "Schwalbenvater" Willi Halb, Umweltgemeinderat Heinz Löschnigg, sowie Franz Lex, der sein umfassendes Wissen über Weidenflechten und ökologische Zusammenhänge teilte: All ihnen gebührt auch ein großes Dankeschön für die tolle Organisation und Bewirtung an diesem Hitzetag! Hier ist die Einladung zum Vielfalttag zur Nachlese.

 


9. Juni 2021

Forchtenstein: Insektenwerkstatt in den Streuobstwiesen!

Endlich können wir die beeindruckende Forchtensteiner Insektenvielfalt vor Ort erleben! Am Weg in die Streuobstwiesen stolpern wir gleich mal über eine Äskulapnatter („Die ist ja gar nicht so glitschig!“), bis wir zu unserm Ziel kommen: Frau Bürgermeisterin Reismüller hat uns eine Wiese organisiert, in der wir uns ganz nach Herzenslust bewegen dürfen! Was da alles flattert, hüpft und kriecht! Mit ein bisschen Unterstützung vom Betreuerteam, Fabian, Johanna, Judit und Julia, entdecken die Kinder insgesamt 28 coole Insekten- und Spinnen-Arten, von der Langhornbiene bis zur veränderlichen Krabbenspinne. Schmetterlingsraupen werden auch ausführlich befühlt, und zuletzt schauen wir uns noch an, welche Blumen die Insekten hier nutzen. Nur die Zwergohreule bekommen wir nicht zu hören oder sehen. Aber sie ist für einige Kinder ohnehin keine Unbekannte: „Meine Oma hat die Eule auf dem Baum!“

 


2. Juni 2021

Stoob: 41 neue Arten bei der Vielfalt-Ralley am Biri entdeckt!!

Nachdem im Puppenhaus auch noch der letzte Falter geschlüpft ist – ein Ligusterschärmer – können wir endlich wieder gemeinsam den Biri erkunden! Das Wetter spielt alle Stückerln und entsprechend gut gelaunt und unternehmenslustig sind die 38 Kinder, drei Pädagoginnen und drei Betreuer*innen! Mit Insekten aufspüren, Blumennamen herausfinden, sich von fetten Raupen kitzeln lassen und allerlei anderen Spielen vergeht die Zeit wie im Flug. Die Liste der heute entdeckten Arten ist lange und mit ein wenig Unterstützung identifizieren die Kinder auch weniger bekannte, attraktive Arten wie Weißlinien- und Smaragdspanner oder Mausohr-Habichtskraut rasch!

Nun wird das gut gehütete Geheimnis gelüftet: Wir haben es weit über das Ziel von 100 Arten geschafft: die Kinder haben insgesamt 118 Arten am Biri entdeckt! Herzlichen Glückwunsch an alle Nachwuchsforscher*innen!

 


12. Mai 2021

Stoob: Frühlingserwachen am Biri!

Endlich geht die Naturvielfalt-Ralley live weiter am Biri! Am 3. und am 10. Mai erforschen die Erstklässler die Streuobstwiesen wieder – aufgrund Corona-Schichtbetrieb in zwei Teilgruppen und leider noch ohne das Team von naturschutzakademie.at. Pädagogin Andrea Schermann berichtet, wie wohltuend der Biri auf Geist und Seele wirkt! Die Kinder machen viele Fotos und Audios im Teamwork. Die Highlights? Beim ersten Ausflug sind es der Igel im Gebüsch, Orchideen, der Segelfalter und der hübsche Würfel-Dickkopffalter; beim zweiten Ausflug unter anderem die Zauneidechse, die junge Ringelnatter und der Kuckuck!“

 


11. Mai 2021

Das große Schlüpfen in Forchtenstein!

Es tut sich was im Puppenhaus! Was ist das wohl? Als erster Falter schlüpft das Kleine Nachtpfauenauge, bald darauf gefolgt vom Nagelfleck. Die sind ja gar nicht auf dem Schmetterlingsposter drauf! Na das geht gar nicht – wenn die Kinder doch so fleißig am Bestimmen sind. Aber bald ist Abhilfe mit einer anderen Bestimmungshilfe gefunden, und jetzt können die Schüler*innen mit Pädagogin Vicky Hallett auch noch das Wiener Nachtpfauenauge identifizieren. „Die Kinder sind ganz begeistert!“ freut sich Direktorin Silke Teuschl.

 


11. Mai 2021

Stoob: Herr und Frau Nachtpfauenauge!

Pünktlich zur Kirschblüte schlüpfen die Kleinen Nachtpfauenaugen. Schön an der Färbung und den Fühlern zu unterscheiden: hier das farbenprächtigere Männchen mit den breit gefiederten Fühlern, da das Weibchen, etwas dezenter gefärbt und mit schlankeren Fühlern ausgestattet. Kinder und Pädagog*innen sind gleichermaßen begeistert, wie uns Andrea Schermann berichtet: „In dieser schwierigen Corona-Zeit machen uns die Ausflüge auf den Biri und die Falter im Puppenhaus allen besondere Freude!“

 


21. April 2021

Naturvielfaltralley online in Stoob!

Da wir aufgrund von Corona unseren gemeinsamen April-Ausflug in die Streuobstwiesen am Biri leider nicht wahrnehmen können, wird die Wahrnehmung für Falter und Vögel online geschärft! Der Schichtbetrieb bringt mit sich, dass einige Schüler*innen von zuhause dabei sind, andere vom Klassenzimmer. Zuerst kommt die 2. Klasse mit Pädagogin Andrea Schermann dran, dann die 1. Klasse. Sehr eifrig beteiligen sich alle am Falter-Bestimmen mit Fabian und am Vogel-Bestimmen mit Johanna. Denn für Meldungen aus dem Biri gilt: Auf die Artenliste kommt nur, was die Frau Lehrerin bestätigt, oder wovon die Schüler*innen einen Foto- oder Gesangs-Nachweis erbringen können! Nun erwarten wir mit Spannung, was sich im Puppenhaus und am Biri tut!

 


20. April 2021

Forchtenstein: Online-Falterwerkstatt mit der Volksschule!

Auch die 2. Insektenwerkstatt fand Corona-bedingt online statt. Das tat der Begeisterung der 3a mit Pädagogin Sonja Pahlevanan, und der 3b mit Victoria Hallett, keinen Abbruch! Die Kinder hatten für ihr Puppenhaus schon ein schönes Schmetterlings-Platzerl in der Klasse hergerichtet und das Puppenhaus sehr beobachtungsfreundlich mit einem durchsichtigen Deckel versehen. Die Kinder waren hochmotiviert und betätigten sich auch gleich als Schmetterlingsforscher: Zitronenfalter und Tagpfauenauge? Die kennt doch jede/r! Da darf es schon ein bisserl kniffliger werden! Aber auch das Schachbrett wurde korrekt identifiziert. Jetzt warten alle gespannt, was aus den Puppen schlüpft!

 


8. April 2021

Ein Puppenhaus für Stoob!

Zum Auftakt in die Frühlingssaison am Biri erhielt Frau Direktorin Stutzenstein heute eine Ladung mit Schmetterlingspuppen. Wie sie später berichtete, freuten sich die – aufgrund Corona-Notbetrieb – nur drei anwesenden Schüler/innen sehr, als erste zu erfahren, wofür das große Terrarium in der Aula schon bereitgestellt war! Wenn alle Schüler/innen wieder zurück sind, können die frisch geschlüpften Schmetterlinge dann gleich als erste Bestimmungsübung für die Frühjahrs-Vielfalt-Rallye am Biri dienen! Am Biri selbst ist es zur Zeit ohnehin noch viel zu kalt. Trotzdem blühen schon Kirschen, Schlehen, Pfirsiche – und sogar der erste Birnbaum!

 


8. April 2021

Ein Puppenhaus für Forchtenstein!

Um die Vorfreude auf die 2. Insektenwerkstatt wachsen zu lassen, erhält Frau Direktorin Silke Teuschl heute schon ein Puppenhaus für ihre Schüler*innen. Fünf verschiedene Schmetterlingsarten warten in ihren Kokons bzw. Puppen nun darauf, beim Schlüpfen von den Kindern beobachtet zu werden. Bei einem kurzen Ausflug in die nahen Streuobstwiesen und das Feuchtgebiet vergewissert sich die Projektbetreuerin, ob schon genug Nahrungsquellen für die Falter in der Nähe sind. Und siehe da: Kirschbäume, Schlehen und Sumpfdotterblumen sind schon in voller Blüte!

 


8. April 2021

Forchtenstein: Insektenwerkstatt: Die Wildbienen sind eingenistet!!

Nach dem Wildbienen-Workshop ging das große Basteln in der Schul-Werkstatt gleich los! Neben selbstgemachten Nisthilfen für den Garten zuhause fanden die Kinder auch am Schulhof gleich ein gutes Sonnen-Plätzchen für die Röhrchen-Nisthilfe. Und siehe da: wenige Wochen später herrscht reges Treiben darin: gut die Hälfte der Röhrchen ist schon voll! Fein säuberlich haben die Gehörnten Mauerbienen Brutzellen mit viel Pollen und je einem Ei ausgelegt. Gut, dass es gleich nebenan blühende Obstbäume gibt, da müssen die Wildbienen gar nicht weit fliegen!

 


25. März 2021

Schwalbenworkshop in der VS Mühlgraben!

Jetzt wird in die Hände gespuckt! Die Kinder der Lernwelt in Mühlgraben zeigen, wie es geht! Nach gründlichem Studium der Anweisungen aus dem Zoom geht es los. Die Schule ist bestens ausgerüstet mit Werkbänken und Werkzeug – und die Kinder wissen auch, wie man damit umgeht! Es wird gehämmert, gesägt, geklebt und vor allem gegatscht! Am Ende sind die Prachtstücke für die Mehlschwalben fertig – gerade noch vor den Osterferien. Direktorin Andrea Langer ist sehr stolz auf ihre Kinder: „Wir haben alles ohne außerschulische Hilfe, also auch ohne Eltern gemacht!“

 


11. März 2021

Mühlgraben: Wer möchte ein Schwalbennest bauen?

…Ich!!! – So ertönte es vielfach aus dem Klassenzimmer der Volksschule Mühlgraben. Schwalbennester bauen in Mühlgraben ist ja auf den ersten Blick fast wie Eulen nach Athen tragen: Allein am Schulgebäude hängen mehrere Mehlschwalben-Nester. Und Willi Halb erzählt stolz, dass er letztes Jahr in seinem Rinderstall 48 junge Rauchschwalben zählte. Aber: Wo gibt es das denn sonst noch? Ausreichend Anlass, dem Schwalbenreichtum in Mühlgraben mit den Schüler*innen auf den Grund zu gehen! Und damit es nicht zu theoretisch wird, basteln wir eben auch Nester, wenngleich der Workshop - vorerst – aufgrund der Corona-Regeln nur über Zoom stattfinden kann. Eines sei für potentielle Nachahmer verraten: Vorsicht mit Bastelanleitungen aus dem Internet! Erst beim 3. Versuch im Vorfeld befand die Projektbetreuerin, dass die Methode nun Schwalben- und Kinder-sicher sei!

 


4. März 2021

Forchtenstein: Insektenwerkstatt Teil 1: Wildbienen-Zoom!

Damit nicht gleich der 1. Termin mit der Volksschule Forchtenstein wegen Corona-Einschränkungen ausfällt, nutzten wir die gute technische Ausstattung der Schule für eine Online-Werkstatt! Die 3a und anschließend die 3b waren so engagiert dabei, als ob es „live“ wäre! „Wieviele verschiedene Wildbienenarten könnte es in den Streuobstwiesen in Forchtenstein geben?“ „10!“ „1000!“…. Die Antwort liegt, wie so oft, in der Mitte. Die Schüler*innen bekamen, neben einer coolen Nisthilfe & Wildbienen-Kokons für den Schulhof, viele Tipps und Tricks zum Beobachten von Wildbienen, deren Ökologie, sowie zum selber-Basteln von einfachen Nisthilfen für den eigenen Garten. Diese werden oft von einer der häufigeren Wildbienen-Arten, der Gehörnten Mauerbiene, besiedelt. Ob wir die fesche Knautien-Sandbiene, mit den rosa Höschen, dann in den Streuobstwiesen entdecken, bleibt zu hoffen!

 


23. Februar 2021

Mühlgraben: Eine Heuschrecke im Winter?

Ja, sie existiert in Mühlgraben tatsächlich! Beim ersten gemeinsamen Spaziergang im heurigen Jahr gab es eine schöne Überraschung: Franz Lex, vor Ort auch als Kopfweiden-Experte bekannt, entdeckte am südexponierten Waldrand mehrere Individuen der Braunen Strandschrecke (Aiolopus strepens)! Sie ist im Mittelmeerraum recht weit verbreitet, aber erreicht in Südostösterreich ihre nördliche Verbreitungsgrenze. Das Besondere an dieser sehr sprungfreudigen Schrecke mit den roten Hinterbeinen ist, dass sie den Winter als Adulte überdauert. (Die meisten anderen Heuschrecken tun dies als Ei, daher sieht man sie erst im Sommer.) Ein willkommener "Frühlingsgruß" an diesem warmen Februartag, wenn andere Insekten noch tief "schlafen"!

 

 


21. Dezember 2020

Wolfau: Naturjuwel Lafnitz-Stögersbach-Auen

„Wir sind in der glücklichen Lage, ein Naturjuwel im Ortsgebiet zu haben!“ bekräftigt Bürgermeister Walter Pfeiffer bei der Übergabe des bunten Gemeindefolders in Wolfau. Das wurde schon frühzeitig erkannt. 1990 wurde die Aulandschaft, die unzähligen bedrohten Arten, wie z.B. den beiden Wiesenknopf-Ameisenbläulingen, Refugium bietet, zum Naturschutzgebiet erklärt. Mittlerweile sind die Auen auch Teil des Europaschutzgebietes Lafnitztal. Bürgermeister Pfeiffer weiter: „Ich begrüße das Projekt der Naturschutzakademie, durch das die Bevölkerung wieder auf dieses Naturjuwel aufmerksam gemacht und sensibilisiert wird.“ Jeder Haushalt in Wolfau erhält den Folder, der hier zu sehen ist.

 


22. Oktober 2020

Weingraben: Totholzreiche Waldbäche und Wiesen voller Schmetterlinge…!

„Was es bei uns alles Besondere gibt!“ freut sich Bürgermeister Peter Kohlmann bei der Übergabe der Projektfolder in Weingraben. Unregulierte Waldbäche voller Libellen, bunte Wiesen und Raine, mächtige alte Bäume als Mikrokosmen für Totholz-Käfer… Bei der Abschlussbesprechung, wie die Gemeinde ihre Naturschätze künftig noch besser fördern kann, wurden viele Ideen und Vorschläge diskutiert. „Eurem Experten-Team gilt meine größte Verehrung!“ Die Lichtbild-Präsentation für alle Gemeindebürger muss leider aufgrund Corona noch ein wenig warten, aber hier kann man schon mal einen Blick in den Folder werfen!

 


8. Oktober 2020

Zillingtal: Heckrinder für das Rückhaltebecken?

Ist Beweidung eine Option zur Kontrolle der Goldrutenflur und Wiederherstellung einer artenreichen Vegetation im Feuchtlebensraum? Im Rahmen der Projektbetreuung wurde eine Kooperation zwischen Zillingtal und der Wiener MA49 (Forstbetrieb) initiiert. Die MA49 hält seit Jahrzehnten eine Herde von Heckrindern zur „Landschaftspflege“ im Lainzer Tiergarten. Diese dunklen Rinder mit den imposanten Hörnern sind sehr robust und können das ganze Jahr im Freien gehalten werden. Von unserem Besuch, unter Leitung von Alexander Mrkvicka und Leopold Fidler von der MA49, waren die Rinder jedenfalls wenig beeindruckt und hielten sich im Hintergrund.

 


22. September 2020

Stoob: „Ist die giftig?“

Die Schüler/innen der Mittelschule Stoob hielten gebührenden Respektabstand, als sie bei ihrer ersten Naturvielfalt-Rallye am Noplerberg/Biri einen Dornfinger entdeckten! Diese Spinne mit den beeindruckend großen Cheliceren (Kieferklauen) ist tatsächlich die einzige Giftspinne in Österreich, deren Biss richtig weh tut (ähnlich einem Bienenstich). Alle anderen heutigen Funde – 56 weitere Tier- und Pflanzen-Arten!! – ließen sich einordnen zwischen harmlos (z.B. die Gottesanbeterin) und lecker (die verschiedenen Obstsorten!). Bürgermeister Stutzenstein ist zu Recht stolz auf die Naturvielfalt am Biri und belohnte alle Naturforscher/innen mit leckerem Biri-Streuobst-Apfelsaft!

 


10. September 2020

Wolfau: „Hier ist der Wiesenknopf!“

Natürlich entdeckten die Kinder den Wiesenkopf, der ist ja hier zum Glück nicht zu übersehen! Außerdem konnten die Drittklässler der Volksschule Wolfau auf den Lafnitzwiesen acht verschiedene Heuschrecken, drei Schmetterlinge, die Zebraspinne und die Vierfleck-Kreuzspinne identifizieren – und nur eine dieser Arten ist giftig! (Aber ungefährlich für uns!) Was hat am meisten Spaß gemacht? „Die Heuschrecken!“ Bürgermeister Walter Pfeiffer ist stolz auf seine Volksschüler – und sein Naturschutzgebiet!

 


2. September 2020

Weingraben: Größte Libelle Europas entdeckt!

Bürgermeister Kohlmann ist begeistert: Im Zuge der Felderhebungen im Pilot-Format „Naturjuwele finden und fördern“ konnte unser Projektteam die Große Quelljungfer (Cordulegaster heros) in Weingraben nachweisen: Gleich in zwei Bächen, in der Rabnitz und dem Dorfaubach, ist sie zuhause! Welche Naturjuwele darüber hinaus noch aufgespürt wurden und wie sie gefördert werden können, wird demnächst in einem Infoabend und mittels Folder vor Ort kommuniziert!

 


9. Juli 2020

Zillingtal: Blüten, Bienen und Schmetterlinge!

Nur drei Monate nach ihrer Anlage ist die Wiese schon eine Augenweide: Zwischen viel rosa Kornrade, gelbem Steinklee und anderen Kräutern tummeln sich bereits jede Menge Bienen, Schachbrett- und Dickkopffalter und vieles mehr. LH-Stellvertreterin Mag.a Astrid Eisenkopf und Bürgermeister Fellinger, freuen sich beim Lokalaugenschein Anfang Juli: „Hier kann man die Natur erleben!“

Die hübsche Kornrade ist ein mittlerweile stark gefährdetes Ackerbeikraut. Hier wurde sie als schnellwüchsige Decksaat eingebracht. Nächstes Frühjahr wird sie von typischen Wiesenkräutern ersetzt werden. Lassen wir uns überraschen!

 


9. April 2020

Blühende Gemeinde: Eine Blumenwiese für Zillingtal!

„Wir schaffen bunte Blumenwiesen für Wildbienen!“ freut sich Bürgermeister Johann Fellinger. Zillingtal ist die erste Muster-Gemeinde im Projekt „Buntes Burgenland – Naturjuwele schützen“! Als Einstieg war eigentlich ein Aktionstag zum gemeinsamen „Anpacken“ mit 60 Kindern aus der Volksschule Steinbrunn-Zillingtal geplant. Die Kinder sollten als „Blumenwiesen-Paten“ unter fachkundiger Anleitung Saatgut selbst auf der Fläche ausbringen dürfen. Corona zwang zum raschen Umdisponieren: die fleißigen Gemeindearbeiter übernahmen am 30. März die Arbeit!

Die Wiesenmischung enthält Samen von 100 verschiedenen heimischen Kräutern und Gräsern aus regionalen Sammlungen von Wildpflanzen aus dem REWISA-Netzwerk. Durch die Regionalität ist nicht nur gewährleistet, dass die Blumen hier gut wachsen (auch wenn es heiß und trocken ist). Sie bieten auch genau das, was unsere mittlerweile sehr in Bedrängnis gekommenen Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten zum Überleben brauchen: Ihren Lieblings-Pollen, Nektar und Unterschlupf!