Aktuelles

Hier finden Sie alle Neuigkeiten, Veranstaltungen und Aktivitäten zum Projekt buntes burgenland - NATURJUWELE SCHÜTZEN.



14. November 2022

Strahlende Kindergesichter beim Abschluss!

Da staunen die Kinder der mittlerweile 4. Klasse nicht schlecht: Aus ihren Blumenbildern beim Naturvielfalttag am Goldberg sind wunderschöne Grußkarten geworden! Auf der Rückseite sind die Lieblingsblume und der Lieblingsschmetterling jedes Kindes abgebildet. Die Favoriten: Schwarzer Apollo, Schwalbenschwanz, Diptam und Blutroter Storchschnabel. Sie zieren besonders viele Karten! Dass die Entscheidung, wer eine Karte zu Weihnachten – oder zum Geburtstag – bekommen könnte, nicht zu schwierig wird, erhält jedes Kind gleich 10 Stück seiner individuellen Karte. Und die zwei Buben, die neu in der Klasse sind, werden gleich mit einer Karte beschenkt!

Die Viertklässler des letzten Schuljahres sind leider schon weg. „Ich bring ihm seine Karten, er wohnt ja gleich neben mir!“ ertönt es gleich hilfsbereit aus der Klasse. Dann sind da noch die druckfrischen Gemeindefolder für alle! Direktorin Sabine Szewald und Bürgermeister Roman Zehetbauer freuen sich sehr. „So ein schönes Projekt! Die Folder gehen mit der nächsten Gemeindeaussendung an jeden Haushalt!“

Hier können Sie die Kostbarkeiten am Goldberg im Gemeindefolder bewundern. Und hier finden Sie eine Pressemeldung mit weiteren Infos.

 


14. November 2022

Abschlussfest in der Volksschule am Tabor!

„Wieviel Schönes wir da haben!“ Direktorin Kordula Csukker war begeistert. Überrascht war sie nicht: hatten doch die Kinder schon ausführlich über ihre Erlebnisse im Juni am Kalvarienberg berichtet! Aber der 10minütige Film über die Kinder beim Natur-Erleben, der zum Projektabschluss präsentiert wurde, brachte die vielen besonderen Pflanzen und Tiere des Kalvarienbergs und die Freude, die die Kinder bei den Ausflügen hatten, gleich wieder frisch ins Gedächtnis. Die Stimmung bei den vollständig versammelten Schüler*innen der mittlerweile drei vierten Klassen war fröhlich-ausgelassen. „An was kannst Du Dich denn noch erinnern?“ fragten wir von der Naturschutzakademie nach dem Film. „Die vielen Schachbretter!“ Ein Mädchen hat sogar den Weißen Waldportier im Film erkannt. „Mein Lieblingsfalter ist der Zitronenfalter!“ „Am besten hat mir das Spiel mit den Blumen gefallen!“ Welche Blumen? „Die mit den vielen kleinen gelben Blüten, die so gut riechen!“ meinen Mathilda, Aline und Mia. Nach einigem Rätseln stellen wir fest: Das muss wohl das Echte Labkraut gewesen sein!

Hier geht es zum Film. Und hier geht es zum Gemeindefolder über den Kalvarienberg, den alle Schüler*innen und Gemeindebürger*innen von Neusiedl erhalten. Hier finden Sie außerdem eine Pressemeldung mit weiteren Infos.

 


10. November 2022

Projektabschluss und Übergabe der Folder in der Landwirtschaftlichen Fachschule!

Die Folder sind da! Und damit auch der Abschluss unseres Gemeindeprojekts in Heiligenbrunn. Die Schachblume (Fritillaria meleagris) sowie die zahlreichen besonderen Insektenarten haben sich in die Winterpause begeben und blitzen nun aus den Gemeinde-Foldern heraus. Von den Wiesenknopf-Ameisenbläulingen (Phengaris teleius und nausithous) über den Braunfleckigen Perlmuttfalter (Boloria selene) bis zur Gebänderten Prachtlibelle (Calopteryx splendens) können einige der beeindruckendsten Bewohner*innen der Feuchtwiesen in Luising (Gemeinde Heiligenbrunn) bestaunt und nachgelesen werden. Hier können Sie einen Blick in den Folder werfen.

Bei unserem Abschluss am 10. November wurden wir (Bürgermeister Trinkl mit Gattin und Johanna Almásy von der Naturschutzakademie) von Direktor Müllner und der zweiten und dritten Klasse auf der Landwirtschaftlichen Fachschule Güssing willkommen geheißen. Nachdem wir das Projekt Revue passieren ließen, gab es auf dem schulischen Betrieb noch ein Abschlussfoto; Stute Bella wollte auch unbedingt aufs Foto!

Vielen Dank an Bürgermeister Trinkl, Direktor Müllner und alle Schülerinnen und Schüler für das schöne Erlebnis - und viel Freude mit den Foldern!

Hier ist die Pressemitteilung zum Abschlussfest.

 


14. Oktober 2022

Übergabe des Gemeindefolders und Vernissage der Kinderzeichnungen: Der Schwarze Apollo ganz bunt!

Nach einem erlebnisreichen Schuljahr wurden am Freitag, 14. Oktober, Kunstwerke von Klein und Groß im Rahmen unseres Projektes „Kostbarkeiten am Wegesrand“ in der Martinihalle in St. Martin an der Raab bei einer Abschlussausstellung gezeigt. Stolz präsentierten die gut 20 anwesenden Kinder Eltern und Freunden, welche Tiere und Pflanzen sie während der drei Schultermine kennengelernt haben. Von verschiedensten Schmetterlingen, Bienen und Spinnen über Eidechsen bis hin zu Heckenfrüchten – die besondere Naturvielfalt von St. Martin wurde von den Schüler*innen künstlerisch festgehalten. Besonders oft wurde der seltene Schwarze Apollo (Parnassius mnemosyne) als Motiv gewählt – er braucht die strukturreichen Wälder mit Lerchensporn sowie blütenreiche Wiesen als Lebensraum. Die etwa 70 Teilnehmer*innen bekamen außerdem einen Wissens-Input von Projektleiterin Julia Kelemen-Finan – und von den Kindern! Der Schwarze Apollo hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen!

Im Rahmen der Veranstaltung wurde Bürgermeister Franz Kern auch der Gemeindefolder für alle Bürger*innen von St. Martin übergeben – und natürlich gleich aufgelegt zum Mitnehmen. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Naturpark Raab statt, der auf Initiative von Cornelia Mähr auch eine Fotoausstellung zeigte. Die Gemeinde stellte für den Anlass Speis und Trank zur Verfügung, die Stimmung in der Martinihalle war großartig!

Hier können Sie einen Blick in den Folder werfen. Die vier Plakate über die Kostbarkeiten am Wegesrand, die für die die Ausstellung erstellt wurden, sind auf den Fotos in der Galerie (siehe unten) zu sehen. Sie werden nach Ende der Ausstellung in der Volksschule aufgehängt.

Weitere Informationen erfahren Sie Hier in der Pressemeldung.

 


05. Oktober 2022

Einladung zum Abschlussfest & Ausstellung am 14. Oktober in St. Martin/Raab

Über ein Schuljahr hinweg haben die Schüler*innen und Schüler der Volksschule St. Martin die vielfältigen Hecken, Wiesen und Brachen rund um die Schule erforscht und schöne Zeichnungen davon angefertigt. Das Projektteam, gemeinsam mit Bürgermeister Franz Kern und VS-Direktorin Claudia Kröpfl-Kögl, laden alle Bürger*innen herzlich ein zum Abschlussfest mit Ausstellung! Am Freitag, 14.10.2022, um 17h in der Martinihalle St. Martin! Das Fest findet gemeinsam mit dem Naturpark statt, es werden auch Fotos aus deren Projekt ausgestellt.

Alle Informationen finden Sie in der Einladung.


22. September 2022

Ein druckfrischer Gemeindefolder für Zagersdorf!

Das Warten hat sich gelohnt! Bei der Übergabe des Naturjuwele-Folders freut sich Bürgermeister Ivan Grujic sehr: „Schön ist er geworden! Ich bin begeistert, wieviele Arten Ihr in Zagersdorf gefunden habt!“ Bereits nächste Woche soll der Folder an alle 480 Haushalte in Zagersdorf ausgeteilt werden. Hier könnt ihr schon mal einen Blick in den Folder werfen.

 


16. September 2022

Abschlussfest mit Übergabe des Gemeindefolders: 106 Arten entdeckt!

Am 16. September fand das Abschlussfest der "Naturvielfalt-Rallye auf Serpentin" in der Mittelschule Bernstein statt. Wir blickten auf ein spannendes Schuljahr zurück, in dem die jetzige erste, zweite und dritte Klasse alles gegeben haben, um unser hochgestecktes Ziel zu erreichen. Das Ziel - 100 Tier- und Pflanzenarten finden - wurde sogar übertroffen! An den drei Freiland-Terminen konnten ganze 106 Arten bestimmt werden. Darunter waren Serpentin-Spezialisten wie das Gösing-Täschelkraut und das Serpentin-Crantz-Fingerkraut, aber auch wichtige Heilkräuter wie die Schafgarbe. Die Schüler*innen lernten die Tiere hautnah kennen - besonders in Erinnerung blieb die Wespenspinne, die über diverse Hände spazieren durfte. Eindruck hatte wohl auch der Kolkrabe gemacht: "Der macht Krraa" wurde von einigen gesungen.

Im Rahmen der Abschlusspräsentation erzählten die Jugendlichen dem Publikum, darunter die sichtlich zufriedene Bürgermeisterin Renate Habetler und die Pädagoginnen, welche Arten sie beim Projekt neu kennengelernt hatten. Eine Artenkennerin meinte ganz stolz, sie habe schon "fifty-fifty" der Arten gekannt. Zum Schluss freuten sich alle Teilnehmer*innen über den Gemeindefolder, mit Fotos vom Projekt und Infos zu den besonderen Arten in Bernstein. Dieser Folder liegt nun auch in der Gemeinde auf. Hier können Sie einen Blick in den Folder werfen.

Hier ist die Pressemitteilung zum Abschlussfest.

 


09. Juli 2022

Nachlese: Naturspaziergang: Von Geist-Heuschrecken und Federlibellen

Bürgermeister Ivan Grujic lud im Rahmen des Buntes-Burgenland-Projektes zum Naturspaziergang in Zagersdorf ein, und Naturinteressierte kamen von weither – bis aus der Wachau! Der Naturspaziergang war auch als „Heuschrecken- und Libellentraining“ angekündigt. So fanden sich unter den Teilnehmer*innen so manche Naturliebhaber, vom Anfänger bis zum Profi, die sich diesen scheinbar „weißen Fleck“ auf der Landkarte (nur, was Entdeckungen von Insektenarten betrifft!) nicht entgehen lassen wollten.
Die Teilnehmenden lernten zuerst die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale innerhalb dieser Tiergruppen kennen und schwärmten dann aus, um selbst welche zu fangen. Ziel war es, das noch wenig erforschte Gebiet um das naturnahe alte Waldstück, sowie den Bach am angrenzenden neuen Rückhaltebecken in Zagersdorf zu erkunden. Die „Ausbeute“ war groß! So wurden unter der fachkundigen Leitung von Thomas Zuna-Kratky fünf neue Heuschreckenarten für das Gebiet nachgewiesen! Unter anderem die schicke, rotbeinige Italienische Schönschrecke (Calliptamus italicus) oder die Große Goldschrecke (Chrysochraon dispar). Ein Highlight war außerdem eine sogenannte Geist-Heuschrecke, also das Phänomen einer frisch gehäuteten Heuschrecke mit ihrem noch weichen weißen Körper. Libellen-Expertin Martina Staufer zeigte uns eine Federlibelle, welche mit ihren „Boxhandschuhen“, mit langen Haaren an ihren Vorderbeinen, ihre Beute fängt. Direkt am Wasser wurden die Merkmale von Kleiner und Großer Pechlibelle verglichen und mehrere wunderschöne Blaupfeilarten unter die Lupe genommen.
Den akustischen Hintergrund zum Naturspaziergang bildeten nicht nur die Heuschrecken (die Thomas Zuna-Kratky mit dem Bat-Detektor hörbar machte), sondern außerdem der Pirol, dieser prächtig-knallgelbe Vogel, der gut versteckt aus dem Wald ruft und sich kaum blicken lässt!
Nach all diesen (und den in den letzten Monaten vorangegangenen) Entdeckungen wird nun ein Gemeindefolder über die naturräumlichen Besonderheiten von Zagersdorf erstellt und an jeden Haushalt verteilt.

Foto der Italienischen Schönschrecke: © Martina Staufer

 


09. Juli 2022

Insektenpracht im Zagersdorfer Wald!

Bei der heutigen Erkundung des ausgedehnten Waldes an der Grenze zu Klingenbach und Ungarn wurde das Expert*innen-Team von naturschutzakademie.at, Helmut Höttinger, Martina Staufer und Julia Kelemen-Finan, erneut fündig! Über den Bäumen, am Rand und in den Lichtungen der Mittel- und Niederwälder tummelten sich wunderbare bunte Tagfalter, darunter der blau schillernde Eichen-Zipfelfalter, der orangene Nierenfleck-Zipfelfalter sowie – mittlerweile in der nächsten Generation – der Silberleck-Perlmuttfalter. Auch ein hübscher kleiner Nachtfalter, das Fensterfleckchen, sowie eine ganze Reihe anderer cooler Insekten ließen sich blicken: vom gut getarnten Großen Grünen Heupferd, über eine mächtige, frisch geschlüpfte Mosaikjungfer, bis zum – gerade noch fliegenden – Hirschkäfer-Männchen.
Und sozusagen als Draufgabe ganz am Ende zeigte sich in einer Waldlichtung auch noch der Russische Bär: ein besonders attraktiver, EU-weit (unter der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie im Natura 2000-Netzwerk) geschützter, tagaktiver Nachtschmetterling!

Ein wahrlich märchenhafter Wald!

 


21. Juni 2022

Weißer Waldportier und „Käsekraut“: Artenreicher Kalvarienberg!

Zweiter Ausflug auf den Kalvarienberg! Diesmal ist die 3c da, in Begleitung ihrer Pädagoginnen Barbara Wagner und Karolina Garbien. Die Kinder haben offenbar schon von ihren Freund*innen aus der 3a und 3b gehört, was passiert… Jedenfalls wollen sie ganz schnell auf den Berg hinauf!

Bis zum Gipfel haben die Burschen schon 21 Schachbrettfalter gezählt. Ob es auch noch andere Schmetterlinge gibt? Und ob! Zu ihrer großen Freude entdecken – und bestimmen! - die Kinder auch den Weißen Waldportier, den Segelfalter, das Große Ochsenauge (Männchen und Weibchen!) und so manche andere Art. Auch die ersten größeren Heuschrecken sind schon da (Teenager!) und ein paar kleine Gottesanbeterinnen. So mancher Falter findet auch einen Nasenplatz. „Am liebsten möchte ich das jeden Tag machen!“ ruft Ferdinand.

Blumen entdecken finden die Kinder auch nur auf den ersten Blick weniger spannend. Schleuderblume und „Unkraut“, also Spitzwegerich und Ackerwinde, kennt jedes Kind! Aber gemeinsam entdecken die Kinder noch viel mehr Arten, teilweise seltene, andere als Heilkräuter verwendbar. Spielerisch und mit lustigen Eselsbrücken merken sie sich auch ausgefallene und seltsame Pflanzennamen wie Fahnentragant und Labkraut, das wohl nachhaltig als „Käsekraut“ in Erinnerung bleiben wird.

Spätestens beim Blumenbilder-Kleben gibt es dann kein Halten mehr: „Ich hab eine neue Blume entdeckt!“ und „Was ist das für eine Art?“, führen zum Kennenlernen noch vieler weiterer Pflanzenarten, wie Traubenhyazinthe (die Samenstände!), Backenklee und Thymian. Sie alle werden auf den Kunstwerken verarbeitet.

Viel zu schnell ist die Zeit am Kalvarienberg um. „Können wir morgen wieder kommen?“ Zum Glück können die Kinder ihre schöne Umgebung auch in ihrer Freizeit nutzen. Bei der Bienenfresser-Kolonie um´s Eck waren fast alle schon zumindest einmal!

Auf der Schul-Homepage finden Sie viele weitere Fotos.

 


14. Juni 2022

Tagfaltertraining am Kalvarienberg

Kurzfristig müssen wir das Tagfaltertraining in Neusiedl am See verschieben: es schüttet! Einige Tage später, am Ersatztermin, sind dann obwohl es ein Dienstag ist, 14 Tagfalter-Begeisterte da! Exkursionsleiter Helmut Höttinger kann aus dem Vollen schöpfen: gleich auf der ersten Wiese am Fuß des Kalvarienberges, im Teichbachtal, finden wir ein breites Artenspektrum von verschiedenen Scheckenfaltern, Bläulingen und Dickkopffaltern. Arno Cimadon hat einen Stapel der neuen Tagfalter-Broschüren des Neusiedlersee-Gebietes mitgebracht, das Bestimmen-Üben kann losgehen!

Im Laufe des heißen Nachmittags bewegen wir uns (langsam) bis zum Plateau des Kalvarienberges hinauf. Die Artenliste wird immer länger, Zipfelfalter saugen an den Brombeeren und dem Backenklee, dazwischen Widderchen, Bockkäfer und andere Schönheiten, die Fotografen haben besondere Freude daran. Am Ende zählen wir 26 verschiedene Schmetterlinge und viele weitere Insekten!

 


14. Juni 2022

Die Schachbretter sind los am Kalvarienberg!

Erster Ausflug auf den Kalvarienberg! Schon um 8:15 traf die fröhliche Kinderschar der 3a und 3b der VS am Tabor, in Begleitung ihrer Pädagoginnen Andrea Dragschitz und Birgit Mock am Spielplatz am Fuß des Kalvarienbergs ein! Wenig später starteten die Betreuer*innen von naturschutzakademie.at mit dem ersten Spiel und kurz darauf begrüßte Frau Stadträtin Isabell Lichtenberger ganz offiziell die große Runde.

Dann ging es hinauf auf den Berg. Da gibt es viel zu entdecken: Die Schachbrett-Falter sind gerade in großer Zahl da, und die Begeisterung darüber war groß! Aber auch viele andere Insekten präsentierten sich den neugierigen Kindern: von Großen Ochsenaugen bis zu jungen Gottesanbeterinnen. Sie wurden von den Kindern ausführlich bestaunt und anschließend gleich am Papier grafisch festgehalten – mit Vernissage der Kunstwerke vor Ort!

In der Pflanzengruppe machte das Pflücken eines Blumenstraußes Spaß. Dabei gab es aber einiges zu beachten: Bunt musste das Sträußchen sein – jedes Kind sollte Teile einer gelben, einer weißen und einer violetten Blume pflücken. Natürlich wurden es mehr. Dementsprechend viele Arten kamen zusammen: Echtes Labkraut, Schafgarbe, Fahnentragant, Steppensalbei… Einige Burschen trauten sich sogar den stechenden Natternkopf zu pflücken! Aber natürlich immer nur winzig kleine Teilchen der Blumen – und die wurden gleich in wunderschönen Blumenbildern verarbeitet!

Artenvielfalt vor der Haustüre: ein großartiges Erlebnis für die Kinder der 3a und 3b am bunten Kalvarienberg!

 


13. Juni 2022

Viele bunte Kostbarkeiten am Wegesrand!

Wer eine riesengroße bunte Blumenwiese direkt neben der Schule ansät, kann viel Freude ernten!

Sichtlich Freude beim Entdecken und Erforschen ihrer Blumenwiese hatten die Kinder der 3. und 4. Klasse der Naturpark-Volksschule St. Martin an der Raab heute! Obwohl die Wiese erst vor 2 Jahren eingesät wurde, blüht sie schon in voller Pracht und viele Schmetterlinge, Käfer und Wanzen der Umgebung sind auch schon eingewandert!

Was ist Deine Lieblingsblume in dieser Wiese? Da hat jedes Kind ihre eigene: Die Malve! Die Nickende Distel! Die Kamille! Der Natternkopf! …und Dein Lieblingstier? Der Zitronenfalter! Das Große Ochsenauge! Der Brombeer-Perlmuttfalter! Der Trauerrosenkäfer! Die Federlibelle! Der Tintenfleckweißling!...

Ja sowas, da sprudeln die komplizierten Namen gleich nur so raus. Wer Blumen und Insekten selbst entdeckt, und dann auch noch so wunderschöne Zeichnungen von ihnen anfertigt, merkt sich ihre Namen tatsächlich gleich nebenbei!

Noch ein Wegesrand: Beim anschließenden Abstecher in den Wald von Neumarkt entdecken Magdalena und Julia, die begeisterten Betreuerinnen, noch eine Rarität am Waldrand: den hübschen Gelbringfalter!

 


9. Juni 2022

Schmetterlinge bei Wind und Regen?

Am 9. Juni wagten sich die Schüler*innen trotz Windes und Regens ins Freiland mit uns. Und siehe da, bei unserem 3. und letzten Termin ließen sich sogar einige Schmetterlinge wie Trauerspinner, Rotbraunes Wiesenvöglein und Argus-Bläuling blicken. Ein Highlight war ein junges Grünes Heupferd: „Was, die Riesenheuschrecke wird nochmal größer?“ und „Eh klar, der Stachel ist zum Eierlegen!“.

Besonders schön war auch das bunte Blütenmeer um den Bernsteiner Spielplatz. Mit zwei großen Blumensträußen in der Hand ging es dann später drinnen weiter. Nachdem die Kinder sich bei der Verwandlung in Wanzen und Schmetterlinge aufgewärmt hatten, wurden noch Wiesenbocksbart, Karthäusernelke, Schafgarbe und Co. bestimmt und dann in kreative Bilder zum Andenken verwertet.

 


20. Mai 2022

Schützen: Naturvielfalttag mit den Naturbotschafter*innen am Goldberg!

Heiß brennt die Mittags-Sonne auf das Schützener „Gebirge“! Das kann die munteren Schüler*innen der 3. und 4. Klasse der Volksschule, in Begleitung ihrer Lehrerin Anna Rotpuller und ihrer Direktorin Sabine Szewald, aber nicht davon abhalten, den (gar nicht so kurzen!) Weg von der Schule bis hierher möglichst im Laufschritt zu nehmen! Schließlich gibt es hier auch sehr viel zu entdecken!

Am Rastplatz wartete schon eine Jause, die von der Gemeinde bereitgestellt wurde. Gestärkt und gut gelaunt ging es dann auf Entdeckungsreise! In zwei Stationen erforschten die Naturvielfalt-Botschafter*innen spielerisch die Tier- und Pflanzenwelt. Achtung Diptam! Berühren der Pflanze mit den spektakulären Blüten kann zu Verbrennungen führen! Und wer hat gewusst, dass sich die Blüten der Hundsrose im Herbst zu Hagebutten verwandeln?

Dank des schönen Wetters und der Blütenpracht war auch die Schmetterlingsvielfalt grandios: Schwarzer Apollo, Segelfalter, Schwalbenschwanz, verschiedene Bläulinge und Scheckenfalter… Die Liste der Entdeckungen schien schier endlos! Die Kinder übten sich eifrig am Bestimmen. Und der Mauerfuchs labt sich an der Kinderstirn!

Bürgermeister Roman Zehetbauer begrüßte die Schüler*innen und auch die große Schar der Eltern und weiterer Gemeindebürger*innen, die dann ab 15 Uhr eintrudelten. Nach kühlen Erfrischungsgetränken für alle, die von der Gemeinde spendiert und von der Freiwilligen Feuerwehr dankenswerter Weise gebracht und ausgeschenkt wurden, ließen sich die Erwachsenen von ihren Naturbotschafter*innen in die Schätze des Goldbergs einweihen. Die „Großen“ waren dabei genauso neugierig und begeistert wie die Kinder: Naturvielfalt-Freude ist einfach ansteckend!

Unserem Betreuerteam (Katha, Adelina, Laura, Thomas und Julia) hat es großen Spaß gemacht mit euch Schützener*innen! Und ihr könnt zu Recht stolz sein auf Euer wunderschönes Natur- und Europaschutzgebiet!

 


18. Mai 2022

St. Martin: Wir entdecken den Schwarzen Apollo!

Bei strahlendem Frühlingswetter erforscht die 2. Klasse der Naturpark-Volksschule heute die Artenvielfalt der Magerwiesen oberhalb der Schule!

In diesen wunderschönen, uralten Blumenwiesen wachsen zwischen Hahnenfuß und Margeriten so einige bisher unbekannte Kräuter: Wiesenlein, Gamander-Ehrenpreis und die pinke Kuckuckslichtnelke. Außerdem haben die Kinder eine Pflanze entdeckt, die für ein bisschen Verwirrung gesorgt hat: Die Blüten haben sie an Kückenköpfe erinnert. Heißt die Blume deshalb vielleicht Kückenkopf? Oder Kückentopf? Vielleicht doch Klapperkopf? Nein, am Ende wissen es alle: Es ist der Klappertopf!

Die Schmetterlingsgruppe ist auch sehr aktiv am Forschen. Die Zeit wird uns schon zu knapp - da entdecken die Tagfalter-Mädels den Schwarzen Apollo! Die Freude ist groß über den schönen, großen, seltenen Schmetterling, der streng geschützt ist! Die Kinder erfahren, dass es hier irgendwo im Wald Lerchensporn geben muss: das ist nämlich die Futterpflanze für seine Raupen!

Zum Abschluss wählen die Kinder noch ihren Lieblings-Falter. Das ist gar nicht so einfach bei der bunten Auswahl! Sieger ist dann aber doch der Schwarze Apollo, gefolgt von mehreren anderen: Zitronenfalter (das hellere Weibchen: gleich erkannt!), Kleinem Wiesenvögelchen, Wachtelweizen-Scheckenfalter und natürlich den Bläulingen. Von diesen haben die Kinder heute den Argus-Bläuling und den Rotklee-Bläuling gefunden – und mit ein bisschen Unterstützung auch gleich selbst bestimmt. Echte Forscher eben!

Foto vom Schwarzen Apollo: Helmut Höttinger

 


17. Mai 2022

Heiligenbrunn: Zu Gast in den Schachblumenwiesen in Luising!

Ein besonderer Tag für die Schülerinnen und Schüler der Landwirtschaftlichen Fachschule Güssing: Heute besuchen sie das Naturschutzgebiet, das von ihrer Schule gepflegt wird! Bürgermeister Trinkl ist da, begrüßt die Gäste, in Begleitung von Frau Professor Köhling (von ihr sind die besten Fotos!), hocherfreut. Er weist auch auf andere Heiligenbrunner Besonderheiten hin (Uhudler! Kellergasse!): Schließlich kommen manche Schüler*innen – besonders jene in der Pferdewirtschaft - von weit her (Nickelsdorf!)

Wir (Katha, Laura, Julia und Thomas) staunen nicht schlecht darüber, was die Schüler*innen bereits alles wissen und kennen! Zum Beispiel in der Vögel-und-Bachufer-Gruppe: Haben Heuschrecken eine Puppe? „Nein, sie machen eine unvollkommene Metamorphose!“ Am Bachufer haben wir heute besonderes Glück: die Eintagsfliegen sind gerade in Massen geschlüpft und verstecken sich zwischen den Libellen an den Schilfhalmen. Der Teichrohrsänger („kleiner brauner Vogel“) lässt sich nicht blicken – aber sein krächzender Ruf tönt weithin. Die Schwarzkehlen präsentieren sich hingegen sehr schön!

In der Pflanzengruppe beweisen die Jugendlichen eindrucksvoll ihr Gräser-Wissen. Das Weiche Honiggras finden sie sofort und können es auch bestimmen. Und mit vereinten Kräften lüftet auch eine Segge ihr Namens-Geheimnis: Es ist die Behaarte Segge.

Besondere Begeisterung lösen die Schmetterlinge aus: der Sumpfwiesen-Perlmuttfalter lässt sich bereitwillig auf Hände und Kappen setzen! So kann man sogar den eingerollten Rüssel aus der Nähe inspizieren… Zum Abschluss gibt’s noch einen lustigen „Test“: welche Schülergruppe hat sich die meisten Pflanzennamen gemerkt?

Uns hats großen Spaß gemacht mit Euch!

 


10. Mai 2022

Zagersdorfer Naturjuwelen auf der Spur! Einladung zum Naturspaziergang am 9.7.

Ein Tag im Mai ist kaum lang genug, um all die Naturschätze in Zagersdorf zu erkunden! Wir (Helmut Höttinger und Julia Kelemen-Finan) machen einen weiteren Rundgang, mit Start beim alten Rückhaltebecken – und werden gleich vom lauten Ruf des Laubfrosches begrüßt! Dann: eine Falkenlibelle am Teich! Die erste, prächtige Großlibelle des Frühlings!
Nach einem kurzen Abstecher zum Fischteich ist der nächste Halt das neue Rückhaltebecken in der Weingartenlandschaft. Besonders wertvoll: der kleine Bach, mit dem Bestand alter Weiden!

Der ausgedehnte Wald an der Grenze zu Klingenbach und Ungarn ist besonders vielversprechend, was die Artenvielfalt betrifft. Es ist noch etwas früh im Jahr, aber dennoch entdecken wir in dem wärmeliebenden Eichen-Hainbuchen-Mischwald neben dem gerade noch blühenden Purpur-Knabenkraut so manchen schönen, besonderen Falter! Highlights sind unter anderem der Schlüsselblumen-Würfelfalter oder der Silberfleck-Perlmuttfalter! Nachtigall und Pirol tönen immer wieder melodiös aus dem Wald!

Fazit: eine wunderbare Naturkulisse, die es noch näher zu entdecken gilt!

Dazu die Einladung an alle Gemeindebürger: am Samstag, den 9. Juli, wird es einen Naturspaziergang für alle Naturliebhaber geben! Auf Facebook (buntes burgenland) und hier, in der Gemeindezeitung, finden Sie die Einladung dazu!

 


29. April 2022

Große Aufregung in Bernstein!

Pädagogin Melanie Peischl berichtet: Große Aufregung gab es gleich in der Früh in der ersten Klasse der Mittelschule Bernstein. Der erste Falter ist geschlüpft! Zufällig nahm die Klassenlehrerin eine Bewegung im Puppenhaus wahr. „Eigentlich wollte ich nur das Apfelstück austauschen, doch plötzlich bewegte sich etwas!", so die Pädagogin. Natürlich war die Aufregung der Kinder groß. Alle sprangen sofort auf und wollten den Falter sehen. Es wurde auch gleich darüber diskutiert, um welchen Schmetterling es sich handelt. Schnell war klar: Es ist das Kleine Nachtpfauenauge! Vorsichtig wurde der Falter dann in ein Gebüsch gesetzt. Nun heißt es abwarten, bis der nächste Schmetterling schlüpft.

 


26. April 2022

Einladung zum Vielfalttag am Goldberg am 20. Mai!

Die Kinder der 3. und 4. Klasse der Volksschule stehen in den Startlöchern: Bald geht´s los, um die Tier- und Pflanzenvielfalt am Goldberg in Schützen zu erkunden und erleben!
Zunächst werden die Kinder als „Vielfaltbotschafter*innen“ in die Geheimnisse der bunten Schmetterlinge, Blumen, und was immer wir sonst finden, einzutauchen. Ab 15 Uhr sind dann Eltern, Freunde und alle anderen Naturinteressierten eingeladen, um sich die Entdeckungen zeigen zu lassen!

Die Einladung zum Vielfalttag finden Sie hier.

 


20. April 2022

In Bernstein sind die Vögel los!

Auch dieses Mal zeigten sich die Schüler*innen der Mittelschule und Volksschule Bernstein von ihrer Entdeckerseite. In zwei Themenschwerpunkten wurde am Mittwoch, den 20. April die Artenvielfalt auf Serpentin erkundet. Während in der Vogelgruppe den Gesängen von Klappergrasmücke und Zilpzalp gelauscht wurde (mit anschließendem Versuch, die Strophen nachzusingen!), schwärmte die Blumen-Ralley-Gruppe aus, um Frühblüher zu finden. Mit Erfolg – es wurden 17 neue blühende Arten gemeinsam bestimmt und fotografiert! Darunter waren die Serpentin-Spezialisten wie das gerade massenhaft weiß blühende Gösing-Täschelkraut, sowie das hier dichte Teppiche bildende, gelbe Serpentin-Crantz-Fingerkraut. Beide Arten sind sonst sehr selten und werden in Österreich hauptsächlich in Bernstein angetroffen.
Die Bilanz des heutigen Tages: 25 neue Tier- und Pflanzenarten! Glückwunsch an die aufmerksamen Kinder!

 


5. April 2022

Großes Rätselraten in Schützen!

Der erste Schmetterling im Puppenhaus ist geschlüpft! Pädagogin Anna Rotpuller berichtet: „Das sorgte für große Aufregung und Staunen, aber auch für Diskussionen bezüglich der Bestimmung des Schmetterlings!“ Die Kinder haben es mit ein wenig Unterstützung seitens der Pädagogin natürlich schnell geschafft: der Osterluzeifalter!
Dieser wunderschöne, wärmeliebende Falter passt perfekt zu Schützen: ist er doch eine Art, die am liebsten in Weingegenden vorkommt, die noch ausreichend naturnahe Flächen aufweisen und wo auch die Osterluzei wächst. Der Osterluzeifalter legt seine glänzenden kleinen Eier nämlich nur auf die Osterluzei, eine attraktive Pflanze mit großen Blättern und großen gelben Blüten. Die gelben Blüten sind für die anfänglich kleinen schwarzen Raupen das perfekte Futter!

 


23. März 2022

Ein Puppenhaus für die Volksschule Schützen!

Erster Besuch in der 3. und 4. Klasse der Volksschule Schützen: Projektbetreuerin Julia Kelemen-Finan bringt den 22 Schüler*innen ein Puppenhaus mit Puppen bzw. Kokons von vier verschiedenen heimischen Schmetterlingsarten. Die Kinder üben gleich das Bestimmen von ausgewachsenen Faltern – eine gute Vorübung für den Vielfalttag im Mai! Klassenlehrerin Anna Rotpuller und Direktorin Sabine Szewald sind ebenso gespannt wie die Schüler*innen, was im Puppenhaus in den nächsten Wochen passieren wird!

Beim anschließenden Lokalaugenschein präsentiert sich der Goldberg von einem strahlend gelben Frühlings-Schleier überzogen: Neben den zahlreichen Adonisröschen blühen auch schon Fingerkraut, Gelbstern und Scharbockskraut!

 


13. Dezember 2021

Zillingtal: Übergabe des Gemeindefolders!

Die persönliche Übergabe blieb buchstäblich im Schneegestöber stecken! Aber auch über das Packerl mit 500 Stk. druckfrischen Gemeindefoldern zu den Naturjuwelen in Zillingtal freute sich Bürgermeister Johann Fellinger sehr! Sie werden in Kürze an die Gemeindebürger verteilt. Damit ist die nun doch ganz schön lange Zusammenarbeit mit unserer ersten Pilotgemeinde im Naturjuwele-Projekt erfolgreich abgeschlossen. Bürgermeister Fellinger ist zufrieden mit dem Resümee.

Eine Beweidung im Rückhaltebecken wird nicht zustande kommen, aber die Gemeinde ist nun gut gerüstet mit Fachkompetenz und praktischen Perspektiven für die weitere Pflege zum Zurückdrängen der Goldrute und Förderung des Feuchtlebensraums. Auch für die Blumenwiese im Siedlungsbereich hat sich ein Landwirt zur Pflege gefunden. Viele weitere Anstöße zur Erhaltung und Förderung der Natur in Zillingtal wurden im Laufe der Zusammenarbeit aufgegriffen, weiterverfolgt oder auch wieder verworfen. „Wir bleiben in Kontakt!“

Hier sehen Sie den Gemeindefolder.

 


13. Dezember 2021

Mühlgraben: Übergabe des Gemeindefolders!

20 cm Neuschnee am Tag der geplanten Folderübergabe in Mühlgraben. Da schicken wir dann doch lieber ein Packerl! Bürgermeister Fabio Halb meint zum Paket mit 500 Stück des druckfrischen Gemeindefolders: „Ich freue mich sehr, dass wir diese Folder nun haben und uns wirklich sehr mit Naturschutz und Ökologisierung beschäftigen!

Auch Umweltgemeinderat Heinz Löschnigg, der unser gemeinsames Projekt über das ganze Jahr hinweg sehr engagiert begleitete und die Rutsche zur Schule ebenso wie zu Naturkennern und -schützern vor Ort legte, gibt positives Feedback: "Das Projekt war ein super Anstoßer für neue Ideen in der Gemeinde. Mit dem Naturvielfalttag ist wieder ein frischer Wind reingekommen. Beim Bau der Schwalben-Nester war ich beeindruckt, wie intensiv die Schule mitgemacht hat, obwohl es mit Corona sehr schwierig war."

Wir danken unserer Mustergemeinde für die engagierte Zusammenarbeit und wünschen alles Gute zur Umsetzung der vielen weiteren Ideen!

Hier sehen Sie den Gemeindefolder.

 


20. Oktober 2021

St. Martin: Naturerlebnis am Wegesrand!

Am 20. Oktober ging es bei traumhaft schönem Wetter für die dritte und vierte Klasse der VS St. Martin an der Raab hinaus ins Grüne! Der erste Schultermin unseres Projektes „Kostbarkeiten am Wegesrand“ führte uns zu den bunt leuchtenden Hecken oberhalb der Schule. Die Schüler*innen entdeckten die wichtigsten Heckenpflanzen wie Hasel, Blutroter Hartriegel, Pfaffenkapperl und viele mehr. Es wurde an ihren Blättern gerieben und gerochen – „Wie heißt der Stinkende nochmal? Ah, der Schneeball!“ und giftige von ungiftigen Heckenfrüchten unterschieden. „Das ist ja gemein – die schauen richtig gut aus!

Als Eichhörnchen mussten die Schüler*innen das richtige Material für ihre Kobel suchen und Vorräte für den Winter anlegen – unter ständiger Beobachtung von ihren Rivalen, den Eichelhähern. Um die versteckten Walnüsse wiederzufinden, ganz ohne den tollen Geruchsinn echter Eichhörnchen, war vollste Konzentration und vor allem gute Markierungen der Verstecke nötig.

Das frisch erlernte Wissen über giftige und ungiftige Pflanzen unserer Hecken wurde schlussendlich bei einem kniffeligen Zaubertrank-Quiz auf die Probe gestellt. Dabei durften keinesfalls giftige Pflanzenteile in den Kesseln landen – und obendrauf mussten exakt die richtigen Zutaten gesucht werden, um das Spiel zu gewinnen. „Waren es zwei Brombeerblätter und eine Schlehenbeere oder umgekehrt? Die Schlehen sind die blauen da, die Verwandten von der Zwetschke!

Schön war es mit euch, wir freuen uns schon auf die Fortsetzung mit der 1. und 2. Klasse im Mai!

Viele weitere Fotos der Pädagoginnen vom Projekttag findet Ihr hier unten und auf der Homepage der Homepage der Volksschule St. Martin

 


15. Oktober 2021

Stoob: Abschlussfest der Vielfalt-Ralley am Biri!

Der geplante große öffentliche Event wurde es aufgrund Corona nicht – aber auch beim „kleinen“ Abschlussfest in der Schule hatten die mittlerweile großen Schüler*innen der 2. und 3. Klassen Spaß!

Die Zweitklässler machten eifrig mit beim „Arten-Raten“ („Hat die Feldgrille ein Skelett?“) und waren sehr amüsiert über die Fotos von den gemeinsamen Ausflügen. Die Drittklässler berichteten ihrer neuen Lehrerin über ihre Erlebnisse und lüfteten einige Geheimnisse („Wie habt Ihr denn den Schmetterling in die Becherlupe bekommen?“).

Die Schüler*innen präsentierten ihre coolen Triaramas von den Biri-Schmetterlingen und Vögeln und freuten sich über den druckfrischen Folder (und besonders ihre Fotos darin!). Projektleiterin Julia nahm sehr erfreut den leckeren Biri-Saft entgegen, auch im Namen ihrer Mitbetreuer Helmut und Johanna. Bürgermeister Stutzenstein wird den Gemeindefolder als Beilage zum „Plutzer“ an alle Haushalte in Stoob verteilen.

Hier findet Ihr die Presseaussendung zum Projektabschluss und hier ist der Folder.

 


8. Oktober 2021

Abschlussfest in Forchtenstein: Übergabe der Folder!

Was habt Ihr gelernt bei der Insektenwerkstatt? „Dass Wildbienen Blütenstaub in die Löcher stecken!“ „Dass aus Raupen Schmetterlinge werden!“ „Dass die Streuobstwiesen ein Zuhause für die Zwergohreule sind!“ Diese und viele weitere Erkenntnisse präsentierten die Schülerinnen und Schüler der 4a und 4b der Volksschule in gegenseitigen Interviews beim Abschlussfest der Insektenwerkstatt, im Rahmen des Herbstfestes des Elternvereins.

Direktorin Silke Teuschl sowie die Pädagoginnen Vicky Hallett und Sonja Pahlevanan, die gemeinsam viel Arbeit in die Vorbereitungen steckten, und sogar noch Zeit für eine Bilderausstellung von Highlights aus dem Projekt hatten, waren sichtlich stolz auf ihre Kinder!

Die Kinder freuten sich über die Folder. „Wir würden gerne wieder an so einem Projekt teilnehmen!“

Mehr Details zum Abschlussfest finden Sie hier in der Presseaussendung. Den Folder sehen Sie hier.

 


21. September 2021

1. Vielfaltralley in Bernstein!

Bei unserem ersten Schultermin am 21. September trafen die vierte Klasse der VS, sowie erste und zweite Klasse der NMS Bernstein zur Erkundungstour aufeinander. Trotz frischen 8 Grad morgens gingen wir auf die Suche nach Insekten, Spinnen und den verschiedenen Pflanzenarten und wurden auch bald mit Sonnenschein belohnt. Nach einem kurzen Tierquiz wurden auf einer Böschung mit verbundenen Augen blühende Wiesenkräuter ertastet und bestimmt. „Das ist Schafgarbe – da macht die Mama Tee draus“ (Larissa, 4.Kl.)

Auch ein Eichhörnchen wurde von nah beobachtet. Anschließend mussten sich die Kinder in solche versetzen. Das Verstecken und Suchen von Walnüssen unter Beobachtung der diebischen Eichelhäher stellten sich als echte Herausforderung dar. Besonders beeindruckt hat Christian: in Blitzesschnelle hatte er alle seine Walnüsse gefunden. Außerdem wurde Material für einen Eichhörnchen-Kobel gesucht und dabei Heckenpflanzen und ihre Früchte kennengelernt.

„Was, Rosen machen die Hagebutten?“, „Autsch, die Brombeere ist sogar auf dem Blatt dornig!“

Highlights waren die kugelrunde Vierpunkt-Kreuzspinne und die riesige Wespenspinne. Letztere wurde sogar von vielen mutigen Kindern auf die Hand genommen und gespannt beobachtet. Sogar Anastasia und Lea – „Ach du meine Güte!“ (Lea, 1.Kl.) – hatten auf einmal keine Angst mehr vor der Riesenspinne und ließen sie auf ihren Händen spazieren.

Und schon waren die zwei Stunden auch wieder vorüber. Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen im April!

Die Vielfaltralley nimmt auch Teil an den österreichweiten Aktionstagen der Nachhaltigkeit (18.9.-8.10.2021) – siehe hier!

 


10. September 2021

Zillingtal: Naturjuwele beim Rückhaltebecken

Die Ankündigung für den Spätsommerspaziergang lautete „Von bunten Disteln, Heuschrecken und Schmetterlingen“ (siehe Einladung hier). Und die genannten Schönheiten machten sich alle Ehre! Die gut gelaunten Teilnehmer*innen nahmen den „Entdeckungsauftrag“ von Exkursionsleiterin Julia Kelemen-Finan ernst – und fanden gleich sechs verschiedenen Distelarten: die hier im Rückhaltebecken ganze charakteristische Graudistel, eine mittlerweile selten gewordene Feuchtwiesenart; weiters Ackerkratz-, Weg-, Wollkopf-, Gold- und Gänse-Distel. Und dann mit Karde und Spitzklette gleich noch zwei weitere „kratzige“ Stauden!

Der Naturraum beim Rückhaltebecken bietet auch sonst allerhand: Froschlöffel, Heidelibellen und Mosaikjungfern beim Auslaufteich, Schmetterlinge am blütenreichen Damm, und – ganz besonders erfreulich: hervorragend schmeckende Äpfel, Birnen und Zwetschken, als Streuobst über das ganze Gebiet verstreut und zur freien Entnahme! Darauf ist Bürgermeister Johann Fellinger, der zur Exkursion einlud, besonders stolz!

Ein kleiner Wermutstropfen sind die ersten aufkommenden Exemplare von Ragweed (Ambrosia) am Ackerrand neben dem Rückhaltebecken, über die der Ragweed-Beauftragte der Gemeinde, Ing. Werner Schimatovich, die Exkursionsteilnehmer nebenbei informierte.

Aber die gute Laune, auch angesichts des herrlichen Spätsommerwetters, blieb bis zum Ende ungetrübt, als sich die Teilnehmenden auch noch über andere Naturjuwele abseits des Rückhaltebeckens austauschten: von Eulen in der Lindenallee bei der Kirche bis zu den noch recht aktiven Gottesanbeterinnen in den Wiesen und Brachen im Ortsgebiet…

 


19. Juni 2021

Vielfalttag in Mühlgraben!

31°C im Schatten und trotzdem: große Begeisterung bei den Teilnehmer*innen am Vielfalttag rund um den Ökoteich! Beim „Schwalbenspaziergang“ präsentierte Willi Halb seinen Bauernhof mit den unzähligen Rauchschwalbennester, wo die Schwalbeneltern emsig umherflogen, um viele hungrigen Mäuler zu stopfen! Stolz zeigte er uns auch das von den Schüler*innen der Volksschule selbstgebastelte Mehlschwalbennest, das sie ihm schenkten: Hier hat es den perfekten Platz! Auch aus den Mehlschwalbennestern am Schulhaus piepten viel Junge – aber der Doiberbach mit ausreichend Futter – und Lehm - ist ja gleich gegenüber. Am Ökoteich und in den umliegenden Wiesen stöberten wir auch so manches auf: Königslibelle, Schwarzer Trauerfalter und sogar die seltene Sumpfgrille – um nur einige wenige zu nennen! Engagierte Menschen vor Ort kümmern sich seit Jahren um ihre Naturjuwele! Entsprechend stolz sind Bürgermeister Fabio Halb, Altbürgermeister und "Schwalbenvater" Willi Halb, Umweltgemeinderat Heinz Löschnigg, sowie Franz Lex, der sein umfassendes Wissen über Weidenflechten und ökologische Zusammenhänge teilte: All ihnen gebührt auch ein großes Dankeschön für die tolle Organisation und Bewirtung an diesem Hitzetag! Hier ist die Einladung zum Vielfalttag zur Nachlese.

 


9. Juni 2021

Forchtenstein: Insektenwerkstatt in den Streuobstwiesen!

Endlich können wir die beeindruckende Forchtensteiner Insektenvielfalt vor Ort erleben! Am Weg in die Streuobstwiesen stolpern wir gleich mal über eine Äskulapnatter („Die ist ja gar nicht so glitschig!“), bis wir zu unserm Ziel kommen: Frau Bürgermeisterin Reismüller hat uns eine Wiese organisiert, in der wir uns ganz nach Herzenslust bewegen dürfen! Was da alles flattert, hüpft und kriecht! Mit ein bisschen Unterstützung vom Betreuerteam, Fabian, Johanna, Judit und Julia, entdecken die Kinder insgesamt 28 coole Insekten- und Spinnen-Arten, von der Langhornbiene bis zur veränderlichen Krabbenspinne. Schmetterlingsraupen werden auch ausführlich befühlt, und zuletzt schauen wir uns noch an, welche Blumen die Insekten hier nutzen. Nur die Zwergohreule bekommen wir nicht zu hören oder sehen. Aber sie ist für einige Kinder ohnehin keine Unbekannte: „Meine Oma hat die Eule auf dem Baum!“

 


2. Juni 2021

Stoob: 41 neue Arten bei der Vielfalt-Ralley am Biri entdeckt!!

Nachdem im Puppenhaus auch noch der letzte Falter geschlüpft ist – ein Ligusterschärmer – können wir endlich wieder gemeinsam den Biri erkunden! Das Wetter spielt alle Stückerln und entsprechend gut gelaunt und unternehmenslustig sind die 38 Kinder, drei Pädagoginnen und drei Betreuer*innen! Mit Insekten aufspüren, Blumennamen herausfinden, sich von fetten Raupen kitzeln lassen und allerlei anderen Spielen vergeht die Zeit wie im Flug. Die Liste der heute entdeckten Arten ist lange und mit ein wenig Unterstützung identifizieren die Kinder auch weniger bekannte, attraktive Arten wie Weißlinien- und Smaragdspanner oder Mausohr-Habichtskraut rasch!

Nun wird das gut gehütete Geheimnis gelüftet: Wir haben es weit über das Ziel von 100 Arten geschafft: die Kinder haben insgesamt 118 Arten am Biri entdeckt! Herzlichen Glückwunsch an alle Nachwuchsforscher*innen!

 


12. Mai 2021

Stoob: Frühlingserwachen am Biri!

Endlich geht die Naturvielfalt-Ralley live weiter am Biri! Am 3. und am 10. Mai erforschen die Erstklässler die Streuobstwiesen wieder – aufgrund Corona-Schichtbetrieb in zwei Teilgruppen und leider noch ohne das Team von naturschutzakademie.at. Pädagogin Andrea Schermann berichtet, wie wohltuend der Biri auf Geist und Seele wirkt! Die Kinder machen viele Fotos und Audios im Teamwork. Die Highlights? Beim ersten Ausflug sind es der Igel im Gebüsch, Orchideen, der Segelfalter und der hübsche Würfel-Dickkopffalter; beim zweiten Ausflug unter anderem die Zauneidechse, die junge Ringelnatter und der Kuckuck!“

 


11. Mai 2021

Das große Schlüpfen in Forchtenstein!

Es tut sich was im Puppenhaus! Was ist das wohl? Als erster Falter schlüpft das Kleine Nachtpfauenauge, bald darauf gefolgt vom Nagelfleck. Die sind ja gar nicht auf dem Schmetterlingsposter drauf! Na das geht gar nicht – wenn die Kinder doch so fleißig am Bestimmen sind. Aber bald ist Abhilfe mit einer anderen Bestimmungshilfe gefunden, und jetzt können die Schüler*innen mit Pädagogin Vicky Hallett auch noch das Wiener Nachtpfauenauge identifizieren. „Die Kinder sind ganz begeistert!“ freut sich Direktorin Silke Teuschl.

 


11. Mai 2021

Stoob: Herr und Frau Nachtpfauenauge!

Pünktlich zur Kirschblüte schlüpfen die Kleinen Nachtpfauenaugen. Schön an der Färbung und den Fühlern zu unterscheiden: hier das farbenprächtigere Männchen mit den breit gefiederten Fühlern, da das Weibchen, etwas dezenter gefärbt und mit schlankeren Fühlern ausgestattet. Kinder und Pädagog*innen sind gleichermaßen begeistert, wie uns Andrea Schermann berichtet: „In dieser schwierigen Corona-Zeit machen uns die Ausflüge auf den Biri und die Falter im Puppenhaus allen besondere Freude!“

 


21. April 2021

Naturvielfaltralley online in Stoob!

Da wir aufgrund von Corona unseren gemeinsamen April-Ausflug in die Streuobstwiesen am Biri leider nicht wahrnehmen können, wird die Wahrnehmung für Falter und Vögel online geschärft! Der Schichtbetrieb bringt mit sich, dass einige Schüler*innen von zuhause dabei sind, andere vom Klassenzimmer. Zuerst kommt die 2. Klasse mit Pädagogin Andrea Schermann dran, dann die 1. Klasse. Sehr eifrig beteiligen sich alle am Falter-Bestimmen mit Fabian und am Vogel-Bestimmen mit Johanna. Denn für Meldungen aus dem Biri gilt: Auf die Artenliste kommt nur, was die Frau Lehrerin bestätigt, oder wovon die Schüler*innen einen Foto- oder Gesangs-Nachweis erbringen können! Nun erwarten wir mit Spannung, was sich im Puppenhaus und am Biri tut!

 


20. April 2021

Forchtenstein: Online-Falterwerkstatt mit der Volksschule!

Auch die 2. Insektenwerkstatt fand Corona-bedingt online statt. Das tat der Begeisterung der 3a mit Pädagogin Sonja Pahlevanan, und der 3b mit Victoria Hallett, keinen Abbruch! Die Kinder hatten für ihr Puppenhaus schon ein schönes Schmetterlings-Platzerl in der Klasse hergerichtet und das Puppenhaus sehr beobachtungsfreundlich mit einem durchsichtigen Deckel versehen. Die Kinder waren hochmotiviert und betätigten sich auch gleich als Schmetterlingsforscher: Zitronenfalter und Tagpfauenauge? Die kennt doch jede/r! Da darf es schon ein bisserl kniffliger werden! Aber auch das Schachbrett wurde korrekt identifiziert. Jetzt warten alle gespannt, was aus den Puppen schlüpft!

 


8. April 2021

Ein Puppenhaus für Stoob!

Zum Auftakt in die Frühlingssaison am Biri erhielt Frau Direktorin Stutzenstein heute eine Ladung mit Schmetterlingspuppen. Wie sie später berichtete, freuten sich die – aufgrund Corona-Notbetrieb – nur drei anwesenden Schüler/innen sehr, als erste zu erfahren, wofür das große Terrarium in der Aula schon bereitgestellt war! Wenn alle Schüler/innen wieder zurück sind, können die frisch geschlüpften Schmetterlinge dann gleich als erste Bestimmungsübung für die Frühjahrs-Vielfalt-Rallye am Biri dienen! Am Biri selbst ist es zur Zeit ohnehin noch viel zu kalt. Trotzdem blühen schon Kirschen, Schlehen, Pfirsiche – und sogar der erste Birnbaum!

 


8. April 2021

Ein Puppenhaus für Forchtenstein!

Um die Vorfreude auf die 2. Insektenwerkstatt wachsen zu lassen, erhält Frau Direktorin Silke Teuschl heute schon ein Puppenhaus für ihre Schüler*innen. Fünf verschiedene Schmetterlingsarten warten in ihren Kokons bzw. Puppen nun darauf, beim Schlüpfen von den Kindern beobachtet zu werden. Bei einem kurzen Ausflug in die nahen Streuobstwiesen und das Feuchtgebiet vergewissert sich die Projektbetreuerin, ob schon genug Nahrungsquellen für die Falter in der Nähe sind. Und siehe da: Kirschbäume, Schlehen und Sumpfdotterblumen sind schon in voller Blüte!

 


8. April 2021

Forchtenstein: Insektenwerkstatt: Die Wildbienen sind eingenistet!!

Nach dem Wildbienen-Workshop ging das große Basteln in der Schul-Werkstatt gleich los! Neben selbstgemachten Nisthilfen für den Garten zuhause fanden die Kinder auch am Schulhof gleich ein gutes Sonnen-Plätzchen für die Röhrchen-Nisthilfe. Und siehe da: wenige Wochen später herrscht reges Treiben darin: gut die Hälfte der Röhrchen ist schon voll! Fein säuberlich haben die Gehörnten Mauerbienen Brutzellen mit viel Pollen und je einem Ei ausgelegt. Gut, dass es gleich nebenan blühende Obstbäume gibt, da müssen die Wildbienen gar nicht weit fliegen!

 


25. März 2021

Schwalbenworkshop in der VS Mühlgraben!

Jetzt wird in die Hände gespuckt! Die Kinder der Lernwelt in Mühlgraben zeigen, wie es geht! Nach gründlichem Studium der Anweisungen aus dem Zoom geht es los. Die Schule ist bestens ausgerüstet mit Werkbänken und Werkzeug – und die Kinder wissen auch, wie man damit umgeht! Es wird gehämmert, gesägt, geklebt und vor allem gegatscht! Am Ende sind die Prachtstücke für die Mehlschwalben fertig – gerade noch vor den Osterferien. Direktorin Andrea Langer ist sehr stolz auf ihre Kinder: „Wir haben alles ohne außerschulische Hilfe, also auch ohne Eltern gemacht!“

 


11. März 2021

Mühlgraben: Wer möchte ein Schwalbennest bauen?

…Ich!!! – So ertönte es vielfach aus dem Klassenzimmer der Volksschule Mühlgraben. Schwalbennester bauen in Mühlgraben ist ja auf den ersten Blick fast wie Eulen nach Athen tragen: Allein am Schulgebäude hängen mehrere Mehlschwalben-Nester. Und Willi Halb erzählt stolz, dass er letztes Jahr in seinem Rinderstall 48 junge Rauchschwalben zählte. Aber: Wo gibt es das denn sonst noch? Ausreichend Anlass, dem Schwalbenreichtum in Mühlgraben mit den Schüler*innen auf den Grund zu gehen! Und damit es nicht zu theoretisch wird, basteln wir eben auch Nester, wenngleich der Workshop - vorerst – aufgrund der Corona-Regeln nur über Zoom stattfinden kann. Eines sei für potentielle Nachahmer verraten: Vorsicht mit Bastelanleitungen aus dem Internet! Erst beim 3. Versuch im Vorfeld befand die Projektbetreuerin, dass die Methode nun Schwalben- und Kinder-sicher sei!

 


4. März 2021

Forchtenstein: Insektenwerkstatt Teil 1: Wildbienen-Zoom!

Damit nicht gleich der 1. Termin mit der Volksschule Forchtenstein wegen Corona-Einschränkungen ausfällt, nutzten wir die gute technische Ausstattung der Schule für eine Online-Werkstatt! Die 3a und anschließend die 3b waren so engagiert dabei, als ob es „live“ wäre! „Wieviele verschiedene Wildbienenarten könnte es in den Streuobstwiesen in Forchtenstein geben?“ „10!“ „1000!“…. Die Antwort liegt, wie so oft, in der Mitte. Die Schüler*innen bekamen, neben einer coolen Nisthilfe & Wildbienen-Kokons für den Schulhof, viele Tipps und Tricks zum Beobachten von Wildbienen, deren Ökologie, sowie zum selber-Basteln von einfachen Nisthilfen für den eigenen Garten. Diese werden oft von einer der häufigeren Wildbienen-Arten, der Gehörnten Mauerbiene, besiedelt. Ob wir die fesche Knautien-Sandbiene, mit den rosa Höschen, dann in den Streuobstwiesen entdecken, bleibt zu hoffen!

 


23. Februar 2021

Mühlgraben: Eine Heuschrecke im Winter?

Ja, sie existiert in Mühlgraben tatsächlich! Beim ersten gemeinsamen Spaziergang im heurigen Jahr gab es eine schöne Überraschung: Franz Lex, vor Ort auch als Kopfweiden-Experte bekannt, entdeckte am südexponierten Waldrand mehrere Individuen der Braunen Strandschrecke (Aiolopus strepens)! Sie ist im Mittelmeerraum recht weit verbreitet, aber erreicht in Südostösterreich ihre nördliche Verbreitungsgrenze. Das Besondere an dieser sehr sprungfreudigen Schrecke mit den roten Hinterbeinen ist, dass sie den Winter als Adulte überdauert. (Die meisten anderen Heuschrecken tun dies als Ei, daher sieht man sie erst im Sommer.) Ein willkommener "Frühlingsgruß" an diesem warmen Februartag, wenn andere Insekten noch tief "schlafen"!

 

 


21. Dezember 2020

Wolfau: Naturjuwel Lafnitz-Stögersbach-Auen

„Wir sind in der glücklichen Lage, ein Naturjuwel im Ortsgebiet zu haben!“ bekräftigt Bürgermeister Walter Pfeiffer bei der Übergabe des bunten Gemeindefolders in Wolfau. Das wurde schon frühzeitig erkannt. 1990 wurde die Aulandschaft, die unzähligen bedrohten Arten, wie z.B. den beiden Wiesenknopf-Ameisenbläulingen, Refugium bietet, zum Naturschutzgebiet erklärt. Mittlerweile sind die Auen auch Teil des Europaschutzgebietes Lafnitztal. Bürgermeister Pfeiffer weiter: „Ich begrüße das Projekt der Naturschutzakademie, durch das die Bevölkerung wieder auf dieses Naturjuwel aufmerksam gemacht und sensibilisiert wird.“ Jeder Haushalt in Wolfau erhält den Folder, der hier zu sehen ist.

 


22. Oktober 2020

Weingraben: Totholzreiche Waldbäche und Wiesen voller Schmetterlinge…!

„Was es bei uns alles Besondere gibt!“ freut sich Bürgermeister Peter Kohlmann bei der Übergabe der Projektfolder in Weingraben. Unregulierte Waldbäche voller Libellen, bunte Wiesen und Raine, mächtige alte Bäume als Mikrokosmen für Totholz-Käfer… Bei der Abschlussbesprechung, wie die Gemeinde ihre Naturschätze künftig noch besser fördern kann, wurden viele Ideen und Vorschläge diskutiert. „Eurem Experten-Team gilt meine größte Verehrung!“ Die Lichtbild-Präsentation für alle Gemeindebürger muss leider aufgrund Corona noch ein wenig warten, aber hier kann man schon mal einen Blick in den Folder werfen!

 


8. Oktober 2020

Zillingtal: Heckrinder für das Rückhaltebecken?

Ist Beweidung eine Option zur Kontrolle der Goldrutenflur und Wiederherstellung einer artenreichen Vegetation im Feuchtlebensraum? Im Rahmen der Projektbetreuung wurde eine Kooperation zwischen Zillingtal und der Wiener MA49 (Forstbetrieb) initiiert. Die MA49 hält seit Jahrzehnten eine Herde von Heckrindern zur „Landschaftspflege“ im Lainzer Tiergarten. Diese dunklen Rinder mit den imposanten Hörnern sind sehr robust und können das ganze Jahr im Freien gehalten werden. Von unserem Besuch, unter Leitung von Alexander Mrkvicka und Leopold Fidler von der MA49, waren die Rinder jedenfalls wenig beeindruckt und hielten sich im Hintergrund.

 


22. September 2020

Stoob: „Ist die giftig?“

Die Schüler/innen der Mittelschule Stoob hielten gebührenden Respektabstand, als sie bei ihrer ersten Naturvielfalt-Rallye am Noplerberg/Biri einen Dornfinger entdeckten! Diese Spinne mit den beeindruckend großen Cheliceren (Kieferklauen) ist tatsächlich die einzige Giftspinne in Österreich, deren Biss richtig weh tut (ähnlich einem Bienenstich). Alle anderen heutigen Funde – 56 weitere Tier- und Pflanzen-Arten!! – ließen sich einordnen zwischen harmlos (z.B. die Gottesanbeterin) und lecker (die verschiedenen Obstsorten!). Bürgermeister Stutzenstein ist zu Recht stolz auf die Naturvielfalt am Biri und belohnte alle Naturforscher/innen mit leckerem Biri-Streuobst-Apfelsaft!

 


10. September 2020

Wolfau: „Hier ist der Wiesenknopf!“

Natürlich entdeckten die Kinder den Wiesenkopf, der ist ja hier zum Glück nicht zu übersehen! Außerdem konnten die Drittklässler der Volksschule Wolfau auf den Lafnitzwiesen acht verschiedene Heuschrecken, drei Schmetterlinge, die Zebraspinne und die Vierfleck-Kreuzspinne identifizieren – und nur eine dieser Arten ist giftig! (Aber ungefährlich für uns!) Was hat am meisten Spaß gemacht? „Die Heuschrecken!“ Bürgermeister Walter Pfeiffer ist stolz auf seine Volksschüler – und sein Naturschutzgebiet!

 


2. September 2020

Weingraben: Größte Libelle Europas entdeckt!

Bürgermeister Kohlmann ist begeistert: Im Zuge der Felderhebungen im Pilot-Format „Naturjuwele finden und fördern“ konnte unser Projektteam die Große Quelljungfer (Cordulegaster heros) in Weingraben nachweisen: Gleich in zwei Bächen, in der Rabnitz und dem Dorfaubach, ist sie zuhause! Welche Naturjuwele darüber hinaus noch aufgespürt wurden und wie sie gefördert werden können, wird demnächst in einem Infoabend und mittels Folder vor Ort kommuniziert!

 


9. Juli 2020

Zillingtal: Blüten, Bienen und Schmetterlinge!

Nur drei Monate nach ihrer Anlage ist die Wiese schon eine Augenweide: Zwischen viel rosa Kornrade, gelbem Steinklee und anderen Kräutern tummeln sich bereits jede Menge Bienen, Schachbrett- und Dickkopffalter und vieles mehr. LH-Stellvertreterin Mag.a Astrid Eisenkopf und Bürgermeister Fellinger, freuen sich beim Lokalaugenschein Anfang Juli: „Hier kann man die Natur erleben!“

Die hübsche Kornrade ist ein mittlerweile stark gefährdetes Ackerbeikraut. Hier wurde sie als schnellwüchsige Decksaat eingebracht. Nächstes Frühjahr wird sie von typischen Wiesenkräutern ersetzt werden. Lassen wir uns überraschen!

 


9. April 2020

Blühende Gemeinde: Eine Blumenwiese für Zillingtal!

„Wir schaffen bunte Blumenwiesen für Wildbienen!“ freut sich Bürgermeister Johann Fellinger. Zillingtal ist die erste Muster-Gemeinde im Projekt „Buntes Burgenland – Naturjuwele schützen“! Als Einstieg war eigentlich ein Aktionstag zum gemeinsamen „Anpacken“ mit 60 Kindern aus der Volksschule Steinbrunn-Zillingtal geplant. Die Kinder sollten als „Blumenwiesen-Paten“ unter fachkundiger Anleitung Saatgut selbst auf der Fläche ausbringen dürfen. Corona zwang zum raschen Umdisponieren: die fleißigen Gemeindearbeiter übernahmen am 30. März die Arbeit!

Die Wiesenmischung enthält Samen von 100 verschiedenen heimischen Kräutern und Gräsern aus regionalen Sammlungen von Wildpflanzen aus dem REWISA-Netzwerk. Durch die Regionalität ist nicht nur gewährleistet, dass die Blumen hier gut wachsen (auch wenn es heiß und trocken ist). Sie bieten auch genau das, was unsere mittlerweile sehr in Bedrängnis gekommenen Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten zum Überleben brauchen: Ihren Lieblings-Pollen, Nektar und Unterschlupf!